34 Prozent an einem einzigen Handelstag. Das ist kein gewöhnlicher Kursanstieg, das ist ein Urteil. Und das Urteil der Anleger über die Phase-3-Daten von Viridian Therapeutics fiel eindeutig aus.
Die Zahlen, die alles verändert haben
Am Dienstag veröffentlichte das Biotechunternehmen aus Waltham, Massachusetts, die Topline-Ergebnisse seiner REVEAL-2-Studie für Elegrobart, einen subkutan verabreichten monoklonalen Antikörper gegen den IGF-1R-Rezeptor, der bei Patienten mit chronischer Schilddrüsenaugenerkrankung eingesetzt wird. Der primäre Endpunkt wurde getroffen, und zwar mit einem p-Wert von unter 0,0001.
Konkret: Die Proptosis-Ansprechrate lag bei der Vier-Wochen-Dosierung bei 50 Prozent, bei der Acht-Wochen-Dosierung bei 54 Prozent. In der Placebogruppe waren es 15 Prozent. Demnach zeigt Elegrobart eine Wirksamkeit, die das Dreifache des Placebos erreicht, bei einem Sicherheitsprofil, das laut Viridian mit früheren Studiendaten übereinstimmt. 91 Prozent der behandelten Patienten schlossen die vollständige Behandlung ab, keine behandlungsbedingten schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse.
Nicht nur für die FDA
Viridian hat auch den primären Endpunkt der Europäischen Arzneimittelagentur getroffen, die sogenannte Overall Responder Rate. Bei der Vier-Wochen-Dosierung lag sie bei 47 Prozent, bei der Acht-Wochen-Dosierung bei 54 Prozent, gegenüber 15 Prozent in der Placebogruppe. Zudem erreichte die Vier-Wochen-Dosierung eine Diplopie-Ansprechrate von 61 Prozent, verglichen mit 38 Prozent unter Placebo.
Das ist die zweite erfolgreiche Phase-3-Studie für Elegrobart. REVEAL-1 hatte bereits positive Daten bei aktiver Schilddrüsenaugenerkrankung geliefert. Viridian plant nun die BLA-Einreichung bei der FDA für das erste Quartal 2027.
Viridian Therapeutics Aktie Chart
Und dann ist da noch Amgen
Falls Elegrobart zugelassen wird, trifft es auf Tepezza von Amgen, das bislang das einzige zugelassene Medikament für diese Indikation ist. Viridian setzt dabei auf einen entscheidenden Unterschied: Elegrobart soll als subkutaner Autoinjector zu Hause angewendet werden können, während Tepezza intravenös in der Klinik verabreicht wird. Ob das am Ende den Markt dreht, ist eine andere Frage. Doch der Ansatz ist nicht dumm.
Hinzu kommt, dass Viridians anderes Programm, Veligrotug, bereits eine BLA-Einreichung hinter sich hat und ein PDUFA-Datum vom 30. Juni 2026 trägt. Viridian hat also gleich zwei Eisen im Feuer, was für ein Unternehmen dieser Größe beachtlich ist. Der Kurs hat das am Dienstag verstanden.
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