Vincorion-Aktie: Der Ausgabepreis steht fest!

Der Rüstungszulieferer Vincorion startet seinen Börsengang mit einem Ausgabepreis von 17 Euro je Aktie. Namhafte Großinvestoren haben bereits über 100 Millionen Euro zugesagt.

Auf einen Blick:
  • Ausgabepreis bei 17 Euro je Aktie fixiert
  • Großinvestoren zeichnen 105 Millionen Euro
  • Marktkapitalisierung von 850 Millionen Euro
  • Erstnotiz am 20. März 2026 geplant

Vincorion drückt beim geplanten Börsengang aufs Tempo. Nachdem der Rüstungszulieferer erst kürzlich Pläne für das erste Halbjahr 2026 andeutete, steht nun bereits der Ausgabepreis fest. Namhafte Großinvestoren haben vorab Millionensummen zugesagt, um sich Anteile an dem Spezialisten für Panzer- und Flugzeugelektronik zu sichern.

Gemeinsam mit dem Hauptaktionär Star Capital wurde der Angebotspreis auf 17,00 Euro je Aktie festgesetzt. Damit kommt das Unternehmen auf eine Marktkapitalisierung von 850 Millionen Euro. Das entspricht dem Sechsfachen des Wertes, den Star Capital beim Kauf der ehemaligen Jenoptik-Tochter im Jahr 2022 ansetzte. Der Finanzinvestor macht mit dem IPO Kasse: Die gesamten Erlöse aus dem Verkauf der Aktien fließen Star Capital zu, das nach dem Börsengang knapp 60 Prozent der Anteile behält. Das dürfte spannend werden, da das Marktumfeld für Verteidigungswerte derzeit als äußerst konstruktiv gilt.

Starke Nachfrage durch Ankerinvestoren

Das Interesse der institutionellen Anleger scheint groß zu sein. Die Investmenthäuser Fidelity International, Invesco und T. Rowe Price haben sich bereits verpflichtet, Aktien für insgesamt rund 105 Millionen Euro zu übernehmen. Diese garantierten Zuteilungen geben der Erstnotiz eine solide Basis.

Hier die wichtigsten Eckdaten zum IPO:
– Angebotspreis: 17,00 Euro je Aktie
– Emissionsvolumen: bis zu 345 Millionen Euro
– Marktkapitalisierung: 850 Millionen Euro
– Zeichnungsfrist: 16. bis 19. März 2026
– Erstnotiz: 20. März 2026

Volle Auftragsbücher im Verteidigungssektor

Vincorion profitiert direkt von der globalen Aufrüstung. Als Zulieferer für Branchengrößen wie Rheinmetall und KNDS liefert das Unternehmen entscheidende Komponenten wie Generatoren für Patriot-Systeme oder Stabilisatoren für den Leopard-Panzer. Der Umsatz verdoppelte sich innerhalb von drei Jahren auf zuletzt 240 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025.

Noch beeindruckender liest sich der Auftragsbestand, der aktuell bei rund 1,1 Milliarden Euro liegt. Das Unternehmen sitzt damit auf einem komfortablen Polster für die kommenden Jahre. Dass der Börsengang nun so schnell vollzogen wird, unterstreicht das aktuelle Momentum im europäischen Rüstungssektor.

Anleger können ihre Gebote ab morgen, Montag, dem 16. März, abgeben. Die Zeichnungsfrist für Privatanleger endet am 19. März um 12:00 Uhr. Am darauffolgenden Freitag, dem 20. März, werden die Aktien erstmals im Prime Standard der Frankfurter Börse gehandelt.

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