Der Infrastruktur-Konzern Vinci hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem starken Ergebnis abgeschlossen und dabei die Erwartungen der Analysten hinter sich gelassen. Besonders beim Free Cashflow markierte das Unternehmen neue Höchststände, was nun direkt in einer höheren Ausschüttung für die Anleger mündet. Doch kann der Konzern dieses Tempo auch im laufenden Jahr beibehalten?
Starke Bilanz trotz Sondersteuer
Trotz einer belastenden Sondersteuer in Frankreich, die den Nettogewinn um 425 Millionen Euro drückte, blickt Vinci auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um sechs Prozent auf 9,56 Milliarden Euro, während der Umsatz die Marke von 74 Milliarden Euro knackte. Ohne den steuerlichen Sondereffekt wäre der Gewinn unter dem Strich sogar um zehn Prozent gewachsen.
Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
* Nettogewinn: 4,9 Milliarden Euro (bereinigt 5,35 Mrd. Euro)
* Free Cashflow: Rekordwert von 7,01 Milliarden Euro
* Dividende: Erhöhung auf 5,00 Euro je Aktie
* Umsatzwachstum: +4,2 % auf 74,6 Milliarden Euro
Der deutliche Anstieg beim freien Cashflow unterstreicht die operative Stärke des Unternehmens. Diese finanzielle Basis ermöglicht es dem Management, die Dividende für die Aktionäre um 25 Cent anzuheben.
Charttechnik und Ausblick 2026
An der Börse wurden die Nachrichten solide aufgenommen. Mit einem Schlusskurs von 122,10 Euro am Donnerstag notiert das Papier aktuell rund 1,6 % über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 120,13 Euro. Zwar liegt der Titel mit einem Abschlag von rund 15 % noch unter seinem 52-Wochen-Hoch bei 143,42 Euro, doch der RSI von 41,9 deutet derzeit auf eine neutrale Marktlage ohne Überhitzung hin.
Für das Geschäftsjahr 2026 prognostiziert die Konzernführung weiteres Wachstum bei Umsatz und Nettogewinn. Erstmals gab das Unternehmen zudem eine konkrete Cashflow-Zielgröße für das neue Jahr bekannt und peilt einen Free Cashflow von 6 Milliarden Euro an. Damit setzt Vinci weiterhin auf seine dezentrale Struktur, um mögliche makroökonomische Schwankungen in den Bereichen Bau, Energie und Konzessionen auszugleichen.
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