Im dritten Quartal hat Verizon starke Zahlen präsentiert, doch nicht alle Erwartungen erfüllt. Obwohl der Gewinn die Prognosen leicht übertraf, lag der Umsatz unter den Schätzungen. Insbesondere im Privatkundengeschäft hat der US-Telekomriese mit der starken Konkurrenz von T-Mobile und AT&T zu kämpfen.
Umsatz enttäuscht, Gewinn leicht über Plan
Der Gesamtumsatz stieg um 1,5% auf 33,8 Milliarden US-Dollar, rund 500 Millionen weniger als Analysten erwartet hatten. Unterm Strich blieb dennoch ein klarer Gewinn: Der Nettogewinn lag bei 5,06 Milliarden US-Dollar oder 1,17 Dollar je Aktie. Bereinigt verdiente Verizon 1,21 Dollar pro Aktie und übertraf damit leicht die Erwartungen von 1,19 Dollar.
Die drahtlosen Serviceerlöse legten um 2,1% auf 21 Milliarden Dollar zu, während der Umsatz mit Geräten um 5,2% stieg. Allerdings blieb das Wachstum insgesamt hinter dem Branchentrend zurück.
Verizon Communications Inc. Aktie Chart
Kundenschwund im Privatkundengeschäft
In der wichtigen Consumer-Sparte verlor Verizon 7.000 Mobilfunkkunden, ein deutlicher Rückschritt nach 18.000 Neukunden im Vorjahr. Die Abwanderungsrate lag bei 0,91%, was im Vergleich zu den vergangenen Quartalen einen leichten Anstieg bedeutet. Im Gegensatz dazu hat das Unternehmen 47.000 Prepaid-Kunden gewonnen. Analysten deuten die Verluste als Beweis für den intensiven Wettbewerb und ein zurückhaltendes Konsumklima.
Geschäftskunden als Lichtblick
Besser lief es im Business-Segment: Hier gewann Verizon 110.000 neue Postpaid-Kunden, nach 65.000 im Vorquartal. Der operative Gewinn in dieser Sparte kletterte um 12,7% auf 637 Millionen Dollar. Im Breitbandgeschäft wuchs die Zahl der Anschlüsse auf 13,2 Millionen, ein Plus von 11% gegenüber dem Vorjahr – getrieben durch stabile Nachfrage nach Glasfaser- und 5G-Diensten.
Prognose bestätigt – Dividenden bleiben sicher
Verizon hält an seiner Jahresprognose fest: Das Unternehmen rechnet weiter mit einem bereinigten Gewinnwachstum von 1% bis 3% und einem Free Cashflow zwischen 19,5 und 20,5 Milliarden Dollar. Auch das EBITDA soll um 2,5% bis 3,5% steigen. Analysten gehen davon aus, dass Verizon damit seine hohe Dividende sichern kann – ein wichtiges Signal für Einkommensinvestoren.
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