Die Verbio-Aktie schießt am Montagmorgen um über fünf Prozent nach oben und nähert sich wieder der 40 Euro-Markt. Was treibt den Kurs des deutschen Biospritherstellers an?
Zwei Kurstreiber zum Wochenbeginn
Die Verbio-Aktie reagiert zum Wochenauftakt einmal mehr auf die Preisentwicklung an den internationalen Ölmärkten. Nachdem am gestrigen Sonntag die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran gescheitert waren und nun auch noch US-Präsident Trump seinerseits eine Blockade der Straße von Hormus angekündigte, schoss der Ölpreis am Montagvormittag um über acht Prozent in die Höhe.
Für die Verbio-Aktie ist das eine positive Entwicklung, denn sie korreliert dieser Tage stark negativ mit dem Ölpreis. Ein hoher Ölpreis macht die Beimischung von Biokraftstoffen attraktiver und sorgt deshalb für einen Anstieg des Aktienkurses des Biospritproduzenten.
Gleichzeitig blicken Anleger hoffnungsvoll auf den morgigen Dienstag, an dem eine wichtige Online-Präsentation für Investoren stattfindet. Im Rahmen eines Roundtables wird die Leiterin der Investor Relations, Alina Köhler, aktuelle Einblicke in die Unternehmensstrategie geben. Anleger hoffen auf positive Aussagen zur Margenentwicklung bei Biomethan und Bioethanol, die den Kurs heute im Vorfeld stützen.
Nichts für schwache Nerven
Die Verbio-Aktie ist derzeit nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Zum einen sorgen die erratischen Preissprünge bei Öl für eine kaum zu prognostizierenden Kursentwicklung. Zum anderen ist sie mit einem Forward-KGV von fast 70 auf Basis der Gewinnschätzung für das laufende Geschäftsjahr alles andere als niedrig bewertet.
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