Verbio liefert gleich auf mehreren Ebenen ab!

Verbio hebt die EBITDA-Prognose deutlich an und profitiert vom neuen THG-Quotengesetz. Zudem treibt der Konzern die internationale Expansion und den Schuldenabbau voran.

Auf einen Blick:
  • EBITDA-Prognose auf 100 bis 140 Millionen Euro erhöht
  • Neues THG-Quotengesetz stärkt Marktposition und Margen
  • Expansion mit neuer US-Anlage und Einstieg in erneuerbare Moleküle
  • Analysehaus sieht deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie

Neue Prognose, neue Märkte, neues Gesetz — Verbio hat in dieser Woche gleich auf mehreren Ebenen geliefert. Am Mittwoch korrigierte das Unternehmen die EBITDA-Erwartung für das laufende Geschäftsjahr deutlich nach oben: Statt eines Werts am oberen Ende eines hohen zweistelligen Millionenbetrags rechnet das Management nun mit 100 bis 140 Millionen Euro. Die Aktie kletterte daraufhin auf ein neues 12-Monats-Hoch.

THG-Quotengesetz als Rückenwind

Hinter der verbesserten Ertragslage steckt mehr als ein guter Geschäftsverlauf. Das neue deutsche Treibhausgas-Quotengesetz verlangt künftig, dass erneuerbare Kraftstoffe nur dann auf die Pflichtquote angerechnet werden, wenn die Produktion vor Ort staatlich verifiziert wurde. Fragwürdige Importzertifikate verlieren damit ihren Marktzugang. Für etablierte Produzenten mit nachgewiesener Infrastruktur — wie Verbio — bedeutet das weniger Wettbewerb und stabilere Margen.

Verbio SE Aktie Chart

Schuldenabbau und internationale Expansion

Parallel dazu arbeitet Verbio an der Bilanz: Die Nettofinanzverschuldung soll bis Geschäftsjahresende auf rund 140 Millionen Euro sinken, nach 164 Millionen Euro im Vorjahr. Frei werdende Mittel fließen in zwei strategische Projekte:

  • South Bend, Indiana (USA): Inbetriebnahme der zweiten US-Großanlage 2026 — Investitionsvolumen rund 230 Millionen US-Dollar, Kapazität 250.000 Tonnen Bioethanol plus Biomethan
  • Bitterfeld: Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 Einstieg in erneuerbare Moleküle als Rohstoffe für die Kunststoff- und Reinigungsmittelindustrie

Der Schritt nach Bitterfeld ist strategisch bedeutsam: Er macht Verbio unabhängiger vom volatilen Kraftstoffmarkt und erschließt eine neue Kundenbasis in der chemischen Industrie.

Das Analysehaus Sphene Capital sieht das Kursziel bei 58,30 Euro — gemessen am aktuellen Kurs von rund 43 Euro ein erhebliches Aufwärtspotenzial. Weitere Klarheit über die operative Umsetzung dürfte der Quartalsbericht zum 31. März 2026 liefern, den Verbio für den 13. Mai angekündigt hat.

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