Gestern ging die Verbio-Aktie noch auf einem neuen 3-Jahreshoch aus dem Handel, doch am heutigen Mittwoch bricht der Kurs des Biospritherstellers um über 13 Prozent ein. Was steckt hinter dem massiven Kurseinbruch?
Gewinnmitnahmen und Sektorrotationen
Der heutige Kurssturz der Verbio-Aktie ist im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen: Gewinnmitnahmen und Sektorrotationen.
Der Kurs der Verbio-Aktie hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verfünffacht. Das war für viele Anleger offenbar Grund genug, ihre Aktien zu versilbern und Buchgewinne in reale Gewinne umzumünzen.
Der zweite Belastungsfaktor für die Verbio-Aktie ist in der aktuellen Entwicklung im Nahen Osten zu sehen. US-Präsident Trump ließ in den vergangenen Tagen durchblicken, dass er den Militäreinsatz gegen den Iran in Kürze beenden wolle.
Diese Entwicklung hat den Ölpreis seit gestern deutlich auf Talfahrt geschickt. Da Biokraftstoffe (Biodiesel, Ethanol) in direktem Preiswettbewerb zu fossilen Kraftstoffen stehen, sinkt bei fallenden Ölpreisen die Marge für Verbio. Die Marktstimmung hat sich heute zugunsten von Zyklikern und Standardwerten verschoben, die von einer möglichen Friedenslösung im Nahen Osten profitieren würden.
Immer noch ambitioniert bewertet
Mit einem Forward-KGV von 26 ist die Verbio-Aktie für einen Hersteller von Biokraftstoffen immer noch sehr ambitioniert bewertet. Sollte es in den kommenden Tagen tatsächlich zu einer friedlichen Beilegung des Iran-Krieges kommen, dürfte diese Bewertung abermals auf den Prüfstand kommen. Das Risiko eines weiteren Kursrückgangs der Verbio-Aktie ist demnach hoch.
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