Der französische Umweltkonzern Veolia schließt die Handelswoche auf einem Hoch ab. Die Aktie notierte am Freitag bei 37,33 Euro und legte auf Wochensicht 3,41 Prozent zu. Damit notiert der Titel nur noch knapp ein Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 37,67 Euro.
Auf Jahressicht steht ein Plus von fast 24 Prozent zu Buche. Der RSI von 65,4 signalisiert moderate Kaufstimmung.
Milliardenpipeline und Kläranlagen
In der vergangenen Woche gab Veolia gleich mehrere Projekte bekannt. Den Auftakt machte ein 28,5-Millionen-Euro-Auftrag aus Norwegen. Das Unternehmen modernisiert die Kläranlage Fuglevik und verbessert die Wasserqualität im Oslo-Fjord.
Parallel dazu startet Veolia die erste Phase eines CO₂-Abscheidungsprojekts in Le Mans. In Argelès-sur-Mer eröffnete der Konzern zudem Frankreichs größte Anlage zur Wiederverwendung von gereinigtem Abwasser für die Landwirtschaft. Die Projekte zeigen: Veolia setzt auf die ganze Bandbreite der Umwelttechnik.
GreenUp-Strategie bleibt Kurs
Das Management hält an der „GreenUp“-Strategie fest. Für 2026 peilt Veolia ein organisches EBITDA-Wachstum von fünf bis sechs Prozent an. Das bereinigte Nettoergebnis soll um rund acht Prozent steigen.
Die Schwerpunkte: Wassertechnologien, Sondermüllentsorgung und Energiedienstleistungen. Zudem treibt Veolia neue Geschäftsfelder voran – etwa die Reduzierung des Wasserverbrauchs in Rechenzentren und den Ausbau des PFAS-Angebots.
Der nächste Quartalsbericht wird für Juli 2026 erwartet. Dann zeigt sich, ob der Konzern die starke operative Dynamik in steigende Gewinne übersetzen kann.
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