Der Vanguard S&P 500 UCITS Acc ist in dieser Berichtssaison klar von einigen wenigen Tech-Giganten geprägt. Die Kombination aus AI-getriebener Rally und hohen Gewichtungen macht den Fonds anfällig für Gewinnrevisionen der großen Titel — gleichzeitig bleibt er ein liquider und kosteneffizienter Zugang zum US‑Large‑Cap‑Markt. Dieser Text erklärt, warum das so ist und welche Termine jetzt besonders relevant sind.
Warum Tech dominiert — und was das bedeutet
Der Fonds ist stark auf die „Magnificent Seven“ und AI-orientierte Werte ausgerichtet: Information Technology macht inzwischen 35,09 % des Portfolios aus, die Top‑10‑Positionen stellen rund 39,23 % des Fonds. NVIDIA ist mit 7,76 % Gewicht der wichtigste Treiber; hohe Einjahresgewinne bei Alphabet und Broadcom haben zudem viel Performance geliefert. Das erklärt, warum das ETF‑Ergebnis stark mit der Entwicklung einiger weniger Unternehmen korreliert.
Wie anfällig ist der Fonds gegenüber einer Tech‑Abkühlung? Kurz gesagt: deutlich anfälliger als breit gestreute US‑Produkte. Fällt die Nachfrage nach Halbleitern oder verlangsamt sich die AI‑Investitionstätigkeit, können Bewertungsrückgänge in diesen Sektoren die Performance überproportional treffen. Gleichzeitig begrenzt die starke Positionierung aber auch Upside, wenn AI‑Treiber weiterhin über den Erwartungen liefern.
Performance, Kosten und Liquidität
Wesentliche Kennzahlen sprechen für die breite Verwendbarkeit des Produkts:
– Top‑Positionen und Sektorengewichte zeigen die hohe Konzentration (Top‑10 ≈ 39,23 %; IT 35,09 %).
– TER von Vanguard liegt bei 0,07 %; Wettbewerber SPDR bietet mit 0,03 % einen niedrigeren Aufwand.
– AUM für die Anteilsklasse: rund €25,8 Mrd.; 3‑Monats‑Durchschnittsvolumen: etwa $44 Mio.
Der Fonds zeigt eine enge Nachbildung des S&P 500 mit niedrigem Tracking‑Error. Technisch pendelt der Markt nahe Allzeithochs — das erhöht die Sensitivität gegenüber kurzfristigen Gewinnmeldungen und Zinsentscheidungen.
Der Fonds notiert aktuell bei 112,24 €, nur rund 2,5 % unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 115,12 €; das unterstreicht die Nähe zum bisherigen Rekordniveau.
Ausblick: Termine und Bedingungen
Kurzfristig stehen entscheidende Trigger an: Am 28. Januar fallen die FOMC‑Entscheidung und Quartalsberichte von Microsoft, Meta und Tesla zusammen; kurz darauf folgen Apple und Visa. Diese Veröffentlichungen könnten vor allem dann signifikante Kursbewegungen auslösen, wenn Unternehmen ihre AI‑Investitionspläne oder Konsumenten‑Prognosen anpassen. Zudem steht die Quartals‑Index‑Rebalancierung im März 2026 an, die zu leichten Anpassungen der Gewichtungen führen kann.
Bewertungstechnisch liegt das Fonds‑Forward‑KGV bei etwa 22,0, über dem 10‑Jahres‑Durchschnitt von 18,2 — das setzt voraus, dass das erwartete Gewinnwachstum (Prognose: +14,3 % für 2026) eintrifft, um die aktuellen Preise zu rechtfertigen. Sollte die Berichtsperiode enttäuschen, dürfte die Konzentration in Tech‑Titeln die Volatilität des Fonds überdurchschnittlich ansteigen lassen.
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