VanEck Semiconductor ETF: 6,43 Prozent Sprung am 21. Juli

Der VanEck Semiconductor ETF erholt sich deutlich, angetrieben von Kursgewinnen bei US-Speicherchip-Herstellern und positiven Analystenstimmen.

Auf einen Blick:
  • ETF schließt mit über 6 Prozent Plus
  • Micron und Western Digital treiben Rally an
  • Kimi K3 sorgte zuvor für Kurseinbruch
  • Analysten bleiben trotz Schwankungen optimistisch

Der VanEck Semiconductor UCITS ETF hat seine jüngste Talfahrt am Dienstag mit einem kräftigen Sprung unterbrochen. Der Fonds schloss bei 97,98 Euro und legte auf Tagessicht um 6,43 Prozent zu. Damit bleibt der ETF zwar noch 11,87 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 111,18 Euro aus dem Juni, doch die Erholung markiert eine deutliche Trendwende nach Wochen mit schwerem Gegenwind für den Sektor. Über die vergangenen 30 Tage steht für den Fonds weiterhin ein Minus von 11,11 Prozent zu Buche – ein Beleg dafür, wie heftig die Kursschwankungen zuletzt ausgefallen sind.

Speicherchip-Werte führen die Rally an

Ausgelöst wurde die Erholung von einer breiten Kaufwelle bei US-Speicherchip-Herstellern. Micron sprang am 21. Juli um rund 12 bis 13 Prozent, nachdem BofA die Aktie auf Buy mit einem Kursziel von 1.550 US-Dollar hochgestuft hatte. Als Begründung nannte das Analysehaus die steigende Speichernachfrage durch neue offene KI-Modelle sowie erwartete Aktienrückkäufe ab Dezember 2026 im Rahmen des CHIPS Act. Auch Western Digital sprang um 12,5 Prozent auf 548,39 US-Dollar, nachdem das Unternehmen im dritten Quartal einen Gewinn je Aktie von 2,72 US-Dollar gegen einen Konsens von 2,39 US-Dollar auswies und die Dividende auf 0,15 US-Dollar je Quartal anhob. JPMorgan und Morgan Stanley setzten ihre Kursziele danach auf 650 US-Dollar, BofA auf 732 US-Dollar. In Asien zog SK Hynix als ADR um mehr als 13 Prozent an, während der Analyst von Wedbush die angehobene Prognose von ASML als positives Signal für DRAM-Hersteller wie SK Hynix wertete. Der Philadelphia Semiconductor Index gewann am selben Tag rund 5,5 Prozent, und auch die asiatischen Leitindizes zogen kräftig an: Der Kospi legte am 22. Juli um 5,36 Prozent auf 7.164 Punkte zu, der Nikkei um 1,95 Prozent auf 67.524 Punkte.

Kimi K3 hatte zuvor für den Absturz gesorgt

Der Rebound folgt auf eine turbulente Phase, die durch das chinesische KI-Modell Kimi K3 ausgelöst wurde. Das Unternehmen Moonshot AI hatte das Modell mit 2,8 Billionen Parametern Mitte Juli veröffentlicht; es übertrifft nach Medienberichten etablierte US-Modelle in Benchmarks, kostet aber deutlich weniger im Betrieb. Die Sorge, günstigere KI-Modelle könnten die milliardenschweren Investitionen in Rechenzentren und Nvidia-Chips überflüssig machen, ließ den Philadelphia Semiconductor Index zwischenzeitlich um 10 Prozent einbrechen. Wegen der enormen Nachfrage musste Moonshot AI am 19. Juli neue Abonnements für Kimi K3 pausieren, da die eigene Rechenkapazität an ihre Grenzen stieß – ein Detail, das die Sorgen um die Profitabilität der Chip-Nachfrage kurzfristig dämpfte.

Analysten bleiben trotz Schwankungen konstruktiv

Trotz der Verunsicherung durch das chinesische Modell zeigen sich zentrale Branchendaten robust. Der Weltverband WSTS projiziert für 2026 globale Halbleiterumsätze von rund 1,51 Billionen US-Dollar, ein Plus von 90 Prozent gegenüber 2025, getrieben von einem erwarteten Sprung bei Speicherchips um 250 Prozent. TSMC kündigte für 2027 Preiserhöhungen von bis zu 10 Prozent auf fortschrittliche Chipfertigung an, bei verspäteten Großaufträgen sogar Aufschläge von 10 bis 15 Prozent – ein Zeichen für anhaltend hohe Nachfrage trotz der Debatte um KI-Profitabilität. Bei Intel erwartet Morgan-Stanley-Analyst Joseph Moore vor den anstehenden Quartalszahlen ein starkes Servergeschäft mit einem Umsatzwachstum im Rechenzentrumsgeschäft von 48 Prozent im zweiten Quartal und hob sein Kursziel auf 75 von zuvor 73 US-Dollar an, bei einer Hold-Einstufung. Die Bewegungen im VanEck Semiconductor UCITS ETF spiegeln damit einen Sektor wider, der zwischen kräftigen Wachstumsdaten der Chipindustrie und wachsender Skepsis gegenüber der Rentabilität milliardenschwerer KI-Investitionen hin- und herschwankt.

VanEck Semiconductor UCITS ETF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue VanEck Semiconductor UCITS ETF-Analyse vom 22. Juli liefert die Antwort:

Die neusten VanEck Semiconductor UCITS ETF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für VanEck Semiconductor UCITS ETF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

VanEck Semiconductor UCITS ETF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)