VanEck Nuclear ETF: KI-Hunger trifft auf Atomkraft

Der VanEck Uranium+Nuclear Energy ETF profitiert von langfristigen Stromabnahmeverträngen zwischen Tech-Unternehmen und Kernkraftbetreibern.

Auf einen Blick:
  • Tech-Konzerne schließen langfristige Atomstrom-Verträge
  • ETF kombiniert Minenbetreiber und Kraftwerksbetreiber
  • Politische Förderung und Ausbaupläne stützen den Sektor
  • Wichtige Quartalszahlen und Index-Updates im Februar

Der massive Ausbau der künstlichen Intelligenz zwingt Tech-Giganten zu einem Umdenken bei ihrer Energieversorgung. Da Wind- und Solarkraft allein den enormen Grundlastbedarf der Rechenzentren oft nicht decken können, rückt die Kernkraft wieder ins Zentrum der Strategie. Der VanEck Uranium+Nuclear Energy ETF fungiert dabei als Bindeglied zwischen der Technologiebranche und einer stabilen, kohlenstofffreien Stromversorgung.

Hyperscaler als neue Großkunden

Die treibende Kraft hinter der aktuellen Dynamik im Sektor sind langfristige Stromabnahmeverträge zwischen Unternehmen wie Meta, Amazon oder Google und großen Kernkraftbetreibern. Erst im Januar sicherte sich Meta über eine 20-jährige Vereinbarung mit Vistra Corp mehr als 2.600 Megawatt für seine Standorte in Ohio und Pennsylvania.

Können die Versorger diesen gewaltigen Hunger der Technologiebranche tatsächlich dauerhaft stillen? Diese Verträge bieten den Unternehmen im Portfolio des ETFs jedenfalls eine hohe Umsatztransparenz, die weit über die reine Rohstoffspekulation am Uranmarkt hinausgeht. Das verwaltete Vermögen des Fonds ist mittlerweile auf rund 4,6 Milliarden USD angewachsen, was das steigende Interesse institutioneller Investoren unterstreicht.

Diversifikation gegen Volatilität

Der ETF unterscheidet sich von reinen Uran-Bergbau-Fonds durch seine breitere Aufstellung. Er bildet den MVIS Global Uranium & Nuclear Energy Index ab und gewichtet sowohl Minenbetreiber als auch die Versorger, die die Reaktoren tatsächlich betreiben. Bekannte Positionen wie Constellation Energy und Cameco illustrieren diesen dualen Ansatz.

Diese Struktur zielt darauf ab, die teils extremen Preisschwankungen am Uranmarkt abzufedern. Die jährliche Gesamtkostenquote bleibt durch einen Gebührenverzicht bis mindestens Mai 2026 bei 0,56 % gedeckelt. Flankiert wird die Entwicklung durch politische Rückenwinde: So plant der Bundesstaat New York beispielsweise einen massiven Ausbau seiner Nuklearflotte auf acht Gigawatt, was den regulatorischen Druck für Laufzeitverlängerungen bestehender Reaktoren senkt.

Wichtige Termine im Februar

Trotz der strategisch günstigen Positionierung korrigierte der Kurs zuletzt deutlich und verlor auf Sicht von sieben Tagen rund 10,37 %. Mit einem aktuellen Kurs von 142,01 USD notiert der ETF jedoch seit Jahresbeginn weiterhin mit 6,74 % im Plus.

In den kommenden Wochen stehen wichtige Ereignisse an, die den weiteren Trend bestimmen könnten:
* 18. bis 19. Februar: Quartalszahlen von Schwergewicht Constellation Energy (CEG) mit Fokus auf neue Partnerschaften im Bereich Rechenzentren.
* Februar: Weitere Details zur Umsetzung der US-Regierungsförderung in Höhe von 2,7 Milliarden USD für die heimische Urananreicherung.
* 13. März: Ankündigung der nächsten Index-Neugewichtung, die am 20. März umgesetzt wird.

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