Der globale Bergbausektor hat zum Ende des Januars einen spürbaren Rückschlag erlitten. Ein massiver Preissturz bei Edelmetallen und geldpolitische Signale aus den USA setzten die Aktien der großen Minenbetreiber unter Druck. Investoren stellen sich nun die Frage, ob dies lediglich eine gesunde Korrektur oder das Ende des langfristigen Aufwärtstrends ist.
Edelmetall-Korrektur und Fed-Einfluss
Auslöser der jüngsten Turbulenzen war ein regelrechter Ausverkauf bei Gold und Silber. Während der Goldpreis am 30. Januar mit einem Minus von 11,4 % den stärksten Tagesverlust seit den frühen 1980er Jahren verzeichnete, brach Silber um fast 36 % ein. Diese Entwicklung belastete insbesondere Minenwerte mit hoher Edelmetall-Exponierung massiv. So geriet auch der VanEck Global Mining ETF unter Verkaufsdruck, da die Kursverluste bei Branchengrößen wie der Zijin Mining Group die Stimmung belasteten.
Hintergrund dieser Volatilität ist die Nominierung von Kevin Warsh zum neuen Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve. Da Warsh an den Märkten als Verfechter einer strikten Inflationsbekämpfung gilt, rechnet der Markt nun mit deutlich weniger Zinssenkungen als zuvor erhofft. Ein daraufhin erstarkender US-Dollar machte Rohstoffe für internationale Käufer teurer und beendete die vorangegangene Gold-Rally, die den Preis zuvor über die Marke von 5.000 Dollar getrieben hatte, abrupt.
Langfristiger Bedarf trifft auf kurzfristigen Druck
Trotz des aktuellen Preisdrucks bleibt das fundamentale Bild für viele Industriemetalle langfristig stabil. Während konzentrierte Gold-Fonds stärker unter dem Silber-Crash litten, bietet dieser breit aufgestellte ETF durch Positionen in Kupfer, Eisenerz und Lithium eine höhere Diversifizierung.
Besonders die globale Elektrifizierung stützt die Nachfrageerwartungen. Analysten verweisen hierbei auf eine erhebliche Versorgungslücke bei Kupfer. Um den Bedarf für Infrastrukturprojekte in den kommenden Jahrzehnten zu decken, müssten die globalen Kapazitäten laut Branchenexperten vervielfacht werden.
- Aktueller Kurs: 52,59 €
- Wochenverlauf: Ein Minus von 10,38 % in den letzten sieben Tagen verdeutlicht die Schwere der Korrektur.
- Marktlage: Nach dem jüngsten Rücksetzer notiert der ETF derzeit rund 12,7 % unter seinem 52-Wochen-Hoch von Ende Januar.
In den kommenden Wochen rückt die Berichtssaison der Bergbau-Riesen in den Fokus. Am 19. Februar wird Rio Tinto seine Jahresergebnisse für 2025 präsentieren. Diese Zahlen werden entscheidende Aufschlüsse über die Cashflows und die künftige Dividendenpolitik der Branche geben. Davon wird abhängen, ob der Sektor die jüngsten Verluste zeitnah aufholen kann.
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