Lange Zeit galten Technologie-Aktien als das Maß aller Dinge. Inzwischen dreht sich der Wind an den Märkten spürbar. Investoren rotieren massiv in substanzstarke Dividendentitel und bescheren dem VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders UCITS ETF kräftigen Zulauf. Das fast acht Milliarden Euro schwere Portfolio steht nun vor entscheidenden Wochen.
Der Fonds beendete die Handelswoche bei 53,39 Euro und notiert damit hauchdünn unter seinem erst kürzlich markierten Allzeithoch. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von gut zehn Prozent auf der Anzeigetafel. Damit lässt die Strategie den breiten S&P 500, der im gleichen Zeitraum rund acht Prozent zulegte, hinter sich.
Ein nachlassendes Wirtschaftswachstum und hartnäckige Inflationsraten treiben diese Entwicklung an. Anleger meiden zunehmend hoch bewertete Wachstumswerte. Sie suchen Zuflucht in Sektoren, die von steigenden Zinsen und knappen Rohstoffen profitieren.
Strenge Filter gegen Value-Fallen
Mit einem Anteil von 31 Prozent dominieren Finanzwerte das Portfolio, flankiert von Energie- und Gesundheitskonzernen. Banken profitieren von der steileren Zinskurve durch höhere Nettozinseinnahmen. Parallel dazu treiben ausweitende Margen die Gewinne der Energieproduzenten nach oben.
Um sogenannte Value-Fallen zu vermeiden, greift ein striktes Regelwerk. Ein Unternehmen darf seine Dividende im Vergleich zu vor fünf Jahren nicht gekürzt haben. Die Ausschüttungsquote ist auf maximal 75 Prozent begrenzt. Kein einzelner Titel darf mehr als fünf Prozent des Fondsvermögens ausmachen.
Diese Systematik zahlt sich langfristig aus. Über die vergangenen fünf Jahre erzielte der ETF eine annualisierte Rendite von fast 18 Prozent. Er schlägt damit den Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe deutlich. Die jährlichen Kosten fallen mit 0,38 Prozent vergleichsweise gering aus.
Expansion und Makro-Daten
Die hohe Nachfrage nach der Strategie führt nun zu einer Ausweitung des Angebots. Im April legte VanEck eine Schwester-Variante auf, die US-Aktien ausschließt und Erträge automatisch reinvestiert. Der neue Fonds ist in Irland domiziliert, um steuerliche Nachteile für bestehende Anleger der niederländischen Haupttranche zu vermeiden.
Kurzfristig richtet sich der Blick auf die anstehende Datenflut aus den USA. Am Freitag steht der PCE-Preisindex auf der Agenda. Dieser gilt als bevorzugtes Inflationsmaß der US-Notenbank. Die Zahlen werden zeigen, ob sich der Preisdruck nach der jüngsten Teuerungsrate von 3,2 Prozent endlich abkühlt.
Für investierte Anleger wird der Juni ohnehin zum Schlüsselmonat. Am 4. Juni markiert der Fonds seinen Ex-Dividenden-Tag, die Auszahlung folgt eine Woche später. Zuletzt schüttete der ETF 1,74 Euro je Anteil aus. Im gleichen Monat steht das halbjährliche Rebalancing an. Dann entscheidet sich nach den strengen Filterkriterien neu, welche der exakt 100 Positionen im Portfolio verbleiben dürfen.
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