Während sich Anleger in einem gespaltenen Marktumfeld bewegen, gewinnen defensive und ertragsstarke Strategien an Bedeutung. Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF positioniert sich genau in dieser Nische und hat mit einer Rendite von über 21% im vergangenen Jahr überzeugt. Doch was macht diesen Fonds für Dividendenjäger so interessant?
Die Strategie: Qualität statt nur hohe Ausschüttung
Der ETF setzt nicht bloß auf hohe Dividendenrenditen, sondern filtert nach Nachhaltigkeit und Konsistenz der Ausschüttungen. Er bildet physisch den Morningstar Developed Markets Large Cap Dividend Leaders Index nach, der die 100 größten qualifizierenden Titel aus Industrieländern umfasst. Das Ergebnis ist ein Portfolio etablierter „Cash Cows“ mit starkem Fokus auf defensive Sektoren.
Die Top-10-Positionen machen über ein Drittel des Fondsvolumens aus, was auf eine überzeugungsstarke Auswahl hindeutet. An der Spitze stehen defensive Werte wie der Schweizer Gesundheitskonzern Roche (4,76%), der Pharmariese Pfizer (4,70%) und die globale Bank HSBC (4,41%). Diese Konzentration auf Finanzwerte (40,2%) und Healthcare (16,95%) erklärt auch das vergleichsweise günstige Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12,97.
Attraktiv in der aktuellen Marktphase
Die Zusammensetzung kommt der aktuellen Marktstimmung entgegen. Bei hohen Bewertungen im Technologiesektor und einer gewissen Konsolidierung am Gesamtmarkt fließt Kapital vermehrt in werthaltige, cashflow-starke Branchen. Der ETF profitiert zudem von hohen Rohstoffpreisen durch seine Allokation in den Energiesektor (8,36%), zu dem etwa TotalEnergies (4,03%) zählt.
Mit einer aktuellen Dividendenrendite von rund 3,83% und quartalsweisen Ausschüttungen bleibt das Ertragsziel klar im Fokus. Die Performance war zuletzt robust: Seit Jahresanfang legte der Fonds etwa 2% zu, in den letzten drei Monaten sogar über 10%. Mit einem Fondsvolumen von 5,3 Milliarden Euro bietet er zudem ausreichende Liquidität für institutionelle und private Anleger.
Ausblick: Auf die Top-Holdings kommt es an
Die weitere Entwicklung des ETF hängt maßgeblich von den kommenden Quartalszahlen seiner Schwergewichte wie Roche, Pfizer und HSBC ab. Jede Verschlechterung der Free-Cashflow-Prognosen dieser hoch gewichteten Positionen würde sich direkt auf die Fondsperformance auswirken. Zudem testet der Kurs aktuell sein 52-Wochen-Hoch bei rund 49,31 Euro. Ein nachhaltiger Durchbruch könnte den Aufwärtstrend bestätigen.
Technisch gesehen steht der Fonds mit einem Kurs von rund 48,80 Euro nahe an seinem Jahreshoch. Anleger sollten die anstehenden Hauptversammlungen im Frühjahr im Blick behalten, in denen viele Top-Holdings über ihre Dividendenzahlungen entscheiden. Nur wenn die Unternehmen ihre Ausschüttungen erhöhen, kann die attraktive Rendite auch bei steigenden Kursniveaus gehalten werden.
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