Die Valneva-Aktie hat ihren gewaltigen Kurseinbruch vom Montag inzwischen verdaut und sich gestern und am heutigen Mittwoch bei knapp über 2,80 Euro stabilisiert. Können Anleger nun wieder auf Kurssteigerungen hoffen?
Alles hängt von der FDA ab
Die weitere Kursentwicklung der Valneva-Aktie hängt nun von der Reaktion der US-Arzneimittelbehörde FDA auf die Phase-3-Daten zum Borreliose-Impfstoffkandidaten VLA15 ab, den das Unternehmen gemeinsam mit dem US-Pharmakonzern Pfizer entwickelt.
Obwohl der Impfstoff eine gute Wirksamkeit (über 73 %) zeigte, wurde der primäre Endpunkt statistisch verfehlt. Es gab in der Studie insgesamt zu wenige Krankheitsfälle, um die nötige statistische Signifikanz zweifelsfrei nachzuweisen. Dies schürt Ängste vor Verzögerungen oder sogar einer Ablehnung durch die FDA.
Optimisten argumentieren, dass die FDA den Impfstoff aufgrund des hohen medizinischen Bedarfs trotzdem zulassen wird, da die Wirksamkeit grundsätzlich gezeigt wurde. Auch einige Banken halten deshalb an ihren sehr optimistischen Kurszielen fest.
Die Pessimisten sehen allerdings das Risiko eines sogenannten „Complete Response Letter“ durch die FDA. Das würde eine Ablehnung oder zumindest Nachbesserung der Studie bedeuten. Eine Wiederholung einer klinischen Phase-3-Studie würde den Marktstart des Impfstoffes voraussichtlich auf 2028 verzögern.
Die nächsten Wochen werden entscheidend
Die Valneva-Aktie ist vor diesem Hintergrund aktuell ein hochspekulatives Investment. Von einer nachhaltigen Stabilisierung kann noch nicht die Rede sein. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, wenn Pfizer und Valneva detaillierte Pläne für die Einreichung der Zulassungsanträge in den USA und Europa vorlegen.
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