Eine wachsende Zahl großer US-Banken entwickelt Angebote für Bitcoin und andere Kryptowährungen. Laut dem Finanzdienstleister River entwickeln momentan 13 der 25 größten Banken in den USA entsprechende Produkte. Zu den Instituten gehören unter anderem JPMorgan, Citigroup, Goldman Sachs, Wells Fargo und Morgan Stanley. Laut River könnte diese Entwicklung den Zugang zu digitalen Währungen für eine breite Kundenschicht verändern. Die Auswirkungen auf den Markt können aus den verfügbaren Branchendaten abgeleitet werden.
JPMorgan und andere Finanzinstitute bieten neue Krypto-Produkte an
Jamie Dimon, der CEO von JPMorgan, äußerte zu Beginn des Jahres 2024, dass Bitcoin keinen „intrinsischen Wert“ besitze und hauptsächlich für problematische Zwecke verwendet werde. Die Bank bietet ihren Kunden mittlerweile Produkte an, die den Zugang zu Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten ermöglichen. River zufolge richten sich viele der momentan in Entwicklung befindlichen Angebote zunächst an wohlhabende Kundschaft. River zufolge könnte dies darauf hindeuten, dass Kryptowährungen immer mehr als Teil des traditionellen Bankgeschäfts angesehen werden.
Die Finanzbranche richtet ihre Aufmerksamkeit auf Bitcoin
Die Daten von River zeigen, dass ein erheblicher Teil der größten US-Banken strategisch im Kryptobereich positioniert ist. Laut River könnte dies langfristig zu einem erweiterten Zugang für institutionelle und private Investoren führen. In Deutschland sind ebenfalls entsprechende Initiativen vorgesehen: Die Sparkassen planen, über die Dekabank den direkten Handel mit Bitcoin, Ethereum und anderen digitalen Währungen anzubieten.
Verschiedene Haltungen bei den Marktakteuren
Nicht alle großen Finanzinstitutionen nehmen an dieser Entwicklung teil. Vanguard, der Vermögensverwalter, erklärte, dass er weiterhin keine Bitcoin-Produkte anbieten möchte. Michael Saylor, ein Unternehmer, drückte die Erwartung aus, dass der Bitcoin-ETF von BlackRock zu den erfolgreichsten Produkten auf dem Markt gehören könnte. Das ist aber seine persönliche Bewertung und stellt keinesfalls eine Handlungsanweisung für Anleger dar.
Bitcoin-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 16. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
