US Antimony profitiert derzeit von einem ungewöhnlichen Gleichlauf aus geopolitischen Entscheidungen und eigener Produktionsentwicklung. Australien stellt Antimon in seinen strategischen Reserven nach vorne, während das Unternehmen seine Kapazitäten in Montana rasch ausbaut. Kann der Konzern diese Chance nutzen? Die Antwort hängt an wenigen, konkreten Meilensteinen, die bereits in den nächsten Wochen fällig sind.
Geopolitische Treiber
Die jüngste Kaufwelle spiegelt vor allem die wachsende Bedeutung kritischer Rohstoffe wider. Australien stellte Antimon und Gallium in seinen neuen strategischen Reserveplan (1,2 Mrd. USD) heraus – ein klares Signal, dass westliche Staaten alternative Lieferketten zu China sichern wollen. China hatte Ende 2024 den Export von Antimon in die USA beschränkt; als einziger vollständig integrierter Produzent Nordamerikas rückt US Antimony damit in den Fokus von Beschaffungsentscheidungen und nationaler Versorgungssicherheit.
Diese Verschiebung hat Marktpreis und Nachfrageerwartungen spürbar beeinflusst, weil Lieferengpässe und die Suche nach heimischen Quellen kurzfristig wertsteigernd wirken können.
Produktion und Auftragslage
Operativ gibt es handfeste Fortschritte, die die positive Stimmung untermauern:
– Das Ausbauprojekt der Thompson-Falls-Schmelze soll noch im Januar 2026 abgeschlossen werden und höhere Durchsätze erlauben.
– Die Exploration am Stibnite-Hill-Projekt lieferte laut Unternehmen abbauwürdige Gehalte, sodass zusätzliche Rohstoffe ohne umfangreiche Vorlaufkosten verfügbar sein könnten.
– Zudem läuft ein mehrjähriger Verteidigungsvertrag mit dem US-Verteidigungsministerium im Volumen von 245 Mio. USD zur Auffüllung der nationalen Reserve.
Zudem erhöhte das Management die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 auf 125 Mio. USD – ein klares quantitatives Signal dafür, dass die geplanten Produktionssteigerungen bereits in den Erwartungen berücksichtigt werden.
United States Antimony Corporation Aktie Chart
Technische Lage und Ausblick
Die Aktie notiert aktuell bei 8,61 USD und notiert damit deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt (6,17 USD) sowie dem 200-Tage-Durchschnitt (5,26 USD), womit die kurzfristige Trendstruktur positiv bleibt. Das Handelsvolumen stieg zuletzt deutlich an (über 19 Mio. gehandelter Aktien), was die Breite der Nachfrage bestätigt. Analystenkonsens ist derzeit „Buy“, HC Wainwright nennt ein erstes Kursziel bei 10,25 USD. Institutionelle Beteiligung liegt bei rund 9,5 %.
Kurzfristig entscheidet sich die weitere Entwicklung an ganz konkreten Faktoren: die planmäßige Inbetriebnahme der Thompson-Falls-Erweiterung noch im Januar 2026, die fortlaufende Lieferung und Abwicklung des 245‑Mio.-USD‑Vertrags sowie weitere Explorationsergebnisse aus Stibnite Hill. Gelingt die Umsetzung, wäre die Marke um 10,25 USD das nächste relevante Widerstandsziel; bleiben Verzögerungen oder schwächere Ergebnisse aus, könnte die Kursdynamik rasch an Schwung verlieren.
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