Uranium Energy konnte den Aufwärtstrend weiter fortsetzen und notiert aktuell knapp unter neuen Allzeithochs. Durch das politische Umfeld sowie die operativen Fortschritte gewinnt die Aktie zunehmend an Bedeutung und Attraktivität.
Operative Stärke trifft steigende Rohstoff-Relevanz
Operativ hat Uranium Energy in den vergangenen zwei Wochen geliefert. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 meldete das Unternehmen bis Ende Oktober eine Produktion von 68.612 Pfund U₃O₈, bereits ausgefällt und verpackt, zu Gesamtkosten von 34,35 US-Dollar pro Pfund, davon 29,90 US-Dollar Cash-Kosten. Im Powder River Basin in Wyoming liegen die operativen Schwerpunkte klar auf den zentralen Anlagen. In Irigaray wurden die Upgrades an den Yellowcake- und Calciner-Systemen abgeschlossen. Allein im November wurden dort rund 49.000 Pfund abgefüllt. Christensen Ranch wurde mit sechs neuen Header Houses in den Wellfields 11 und 12 weiter ausgebaut. Die dortige Akkumulation liegt inzwischen bei rund 199.000 Pfund.
Strategisch rückt die Beteiligung an Anfield Energy zunehmend in den Fokus. Stand Mitte Januar hält UEC direkt rund 28,8 Prozent der Anfield-Aktien. Inklusive Warrants und Subscription Receipts liegt der potenzielle Anteil bei 36,8 Prozent. Die zugrunde liegende Investition umfasst ein Private Placement über vier Millionen US-Dollar sowie Warrants mit einem Ausübungspreis von 4,46 US-Dollar. Ziel ist der sogenannte „Control Person“-Status an der TSX Venture Exchange, um maßgeblichen Einfluss auf zentrale Assets wie die Shootaring-Canyon-Mill oder Slick Rock zu erhalten. Die entscheidende Abstimmung der unabhängigen Aktionäre ist für den 27. Februar 2026 angesetzt, wobei UEC selbst nicht stimmberechtigt ist. Gelingt dieser Schritt, würde sich für UEC ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer vertikal integrierten US-Uran-Wertschöpfungskette ergeben, vom Abbau bis zur Verarbeitung.
Dieses Bild fügt sich nahtlos in das aktuell äußerst günstige politische Umfeld ein. Uran ist in den USA offiziell als „Critical Mineral“ eingestuft. Section-232-Prüfungen zur Importabhängigkeit laufen, und die strategische Uranreserve soll ausgeweitet werden. Parallel dazu steigt die Nachfrageperspektive durch KI-Rechenzentren, Small Modular Reactors und den allgemeinen Ausbau der Kernenergie.
Uranium Energy-Aktie im Chart-Check
Das Überschreiten der letzten Hochs bei 18 US-Dollar war ein starkes Signal für die Uranium Energy-Aktie. Solange sich der Kurs oberhalb dieser Marke hält, bleibt das charttechnische Bild klar bullisch. Sollte die Aktie darunter zurückfallen, könnte die Trendlinie einen ersten Orientierungspunkt bieten. Diese startet an den Tiefs aus dem April 2025. In diesem Bereich verläuft auch die 100-Tage-Linie. Selbst ein Bruch darunter wäre noch kein Trendbruch. Dieser läge erst dann vor, wenn der Markt die Unterstützungszone zwischen 9,90 und 11,40 US-Dollar unterschreitet. Ein Bruch der Tiefs, aus denen sich diese Zone ableitet, würde den Trend tatsächlich beenden. Davon gehe ich im aktuellen Umfeld jedoch nicht aus. Solange diese Marken halten, könnten Rücksetzer weiterhin Chancen für Investoren und Anleger darstellen. Hier die Uranium-Energy-Aktie im Tageschart.
Den Link zu Tradingview und dem Chart findest du hier: https://www.tradingview.com/x/pcOd6n2k/
Ein Bruch unter die aktuelle Unterstützung könnte eine kurzfristige Short-Chance bieten. Da die Uranium Energy-Aktie in den vergangenen Wochen jedoch deutliche Stärke gezeigt hat und die möglichen Ziele sehr nah liegen, würde ich von Short-Positionen absehen, solange der übergeordnete Trend nicht gebrochen ist.
Eine Kaufchance könnte sich im Chart an der Trendlinie ergeben, sofern diese nicht unterschritten wird und der Markt dort eine Reaktion zeigt. Sollte das nicht der Fall sein, könnte sich an der Unterstützungszone zwischen 9,90 und 11,40 US-Dollar eine weitere Kaufchance bilden. Wichtig ist auch hier, dass der Markt entsprechend reagiert. Selbst bei weiter steigenden Kursen könnten Rücksetzer Möglichkeiten bieten, um vom übergeordneten Trend zu profitieren.
Ihr Konrad
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