Heute Abend ist es so weit. Uranium Energy Corp. legt nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Quartal vor, und wer die letzten Wochen verfolgt hat, weiß: Die Aktie kommt mit ordentlich Gegenwind in diesen Termin. Gut 16 Prozent Minus in den vergangenen 30 Tagen, rund 14 Prozent allein in der vergangenen Woche. Kein schöner Lauf.
Die Messlatte liegt am Boden
Der Konsens erwartet einen Verlust von 0,01 USD je Aktie, was gegenüber dem Vorjahresquartal tatsächlich einem Plus von 85,7 Prozent entspricht. Klingt gut, ist aber eben immer noch ein Verlust. Beim Umsatz liegt die Schätzung bei 4,25 Millionen USD. Nicht gerade ein Wert, der bei einer Marktkapitalisierung von 6,2 Milliarden USD die Brust schwillt.
Uranium Energy Corp. Aktie Chart
Was die Stimmung unter Analysten angeht: In den vergangenen drei Monaten gab es bei den EPS-Schätzungen null Aufwärtskorrekturen und eine Abwärtsrevision. Beim Umsatz: null nach oben, zwei nach unten. Die Richtung ist eindeutig.
Dilution bleibt das eigentliche Problem
Seeking Alpha hat UEC zuletzt unter dem Titel „Gute Assets, falscher Preis“ analysiert und die anhaltende Verwässerung durch Kapitalerhöhungen als zentrales Problem benannt. Die Rohstoffpreise hätten sich zwar verbessert, doch die Dilution laufe weiter. Das ist der Haken, den viele Prognosen für 2027 oder 2030 gerne übersehen.
Heute Abend wissen wir mehr. Ob die Zahlen die Aktie aus ihrem Loch ziehen, ist eine andere Frage.
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