UPS Aktie: Weniger Amazon, mehr Marge

UPS hebt Jahresprognose an, da die Reduzierung margenschwacher Amazon-Sendungen erste Erfolge zeigt. Der bereinigte Gewinn übertrifft die Erwartungen.

Auf einen Blick:
  • Jahresprognose nach oben korrigiert
  • Amazon-Volumen gezielt reduziert
  • Bereinigter Gewinn übertrifft Schätzungen
  • Aktie legt vorbörslich zu

Ein Konzern trennt sich von seinem einst größten Kunden — und die Börse feiert es. UPS hat die Jahresprognose angehoben, nachdem sich die selbst verordnete Diät von margenschwachen Amazon-Sendungen endlich in den Zahlen zeigt. Konzernchefin Carol Tomé sprach von einer „erwarteten und deutlichen Wende“ in der Geschäftsentwicklung.

Umsatz wächst, Gewinn bricht ein

Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz um 7,6 Prozent auf 22,834 Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieben davon jedoch nur 604 Millionen Dollar übrig, ein Gewinneinbruch gegenüber den 1,283 Milliarden Dollar aus dem Vorjahresquartal. Der Umbau des Zustellnetzes kostet aktuell mehr, als er einbringt.

Auf bereinigter Basis sieht das Bild freundlicher aus. Das Ergebnis je Aktie lag bei 1,76 US-Dollar und übertraf damit die durchschnittliche Wall-Street-Schätzung. Für das Gesamtjahr rechnet UPS nun mit einem bereinigten Gewinn von 7,22 US-Dollar je Aktie und einem Umsatz von rund 91,2 Milliarden Dollar — mehr als die zuvor in Aussicht gestellten 89,7 Milliarden Dollar.

Die Amazon-Diät zahlt sich aus

Seit rund eineinhalb Jahren baut UPS gezielt Volumen bei margenschwachen E-Commerce-Paketen ab, vor allem im Geschäft mit Amazon. Der Onlinehändler war lange der größte Einzelkunde, trug aber kaum zum Gewinn bei und setzt ohnehin verstärkt auf eigene Zustellung. Das schlankere Netz erlaubt UPS jetzt eine aggressivere Preisgestaltung und einen profitableren Sendungsmix — selbst bei einer Nachfrage, die insgesamt noch verhalten bleibt.

Die Aktie reagierte vorbörslich in New York mit einem Plus von gut zwei Prozent auf 115,31 US-Dollar. Seit Jahresbeginn steht damit ein Kursgewinn von 14 Prozent zu Buche, mehr als der S&P 500 im gleichen Zeitraum schaffte.

Der Umbau bleibt eine Gratwanderung zwischen kurzfristigem Gewinndruck und langfristig höherer Marge. Mit der angehobenen Prognose signalisiert das Management, dass sich die Rechnung aus seiner Sicht bereits jetzt auszahlt.

United Parcel Service-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue United Parcel Service-Analyse vom 28. Juli liefert die Antwort:

Die neusten United Parcel Service-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für United Parcel Service-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

United Parcel Service: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)