Universal Music-Aktie: Ackmans 60-Milliarden-Dollar-Angebot bestätigt!

Universal Music bestätigt das unverbindliche Übernahmeangebot von Bill Ackmans Pershing Square. Der Verwaltungsrat prüft nun die Pläne.

Auf einen Blick:
  • Pershing Square bietet rund 60 Milliarden Dollar für Universal Music
  • Geplante Fusion mit Börsengang-Vehikel und Umzug nach New York
  • Aktie legte am Dienstag um 11 Prozent zu
  • Verwaltungsrat prüft Auswirkungen auf alle Stakeholder

Die Aktie von Universal Music Group legte am Dienstag um 11 Prozent zu, nachdem Bill Ackmans Investmentfirma Pershing Square Capital Management ein unverbindliches Übernahmeangebot vorgelegt hatte. Das Plattenlabel, zu dessen Künstlern Taylor Swift und Billie Eilish zählen, bestätigte am Mittwoch den Eingang des Vorschlags und kündigte eine Prüfung durch den Verwaltungsrat an.

Die geplante Transaktion würde Universal Music mit etwa 60 Milliarden Dollar bewerten. Pershing Square schlägt eine Fusion mit dem eigens geschaffenen Übernahmevehikel Pershing Square Sparc Holdings vor. Die neue Gesellschaft hätte ihren Sitz in Nevada, und die Börsennotierung würde von Amsterdam an die New Yorker Börse wechseln.

Universal Music Group N.V. Aktie Chart

Neuer Verwaltungsrat mit prominenter Besetzung geplant

Im Rahmen des Vorschlags sieht Pershing Square die Ernennung eines komplett neuen Verwaltungsrats vor. Diesem soll unter anderem der frühere Disney-Chef Michael Ovitz angehören. Die Pläne dürften eine grundlegende Neuausrichtung der Unternehmensführung bedeuten.

Universal Music betonte in seiner Stellungnahme, dass der Verwaltungsrat vollstes Vertrauen in die aktuelle Strategie und die Führung unter Sir Lucian Grainge habe. Der Vorstand werde das Angebot gemeinsam mit seinen Beratern analysieren und dabei die Auswirkungen auf Aktionäre, Mitarbeiter, Künstler, Songwriter und weitere Interessengruppen bewerten.

Prüfung mit offenem Ausgang

Das Management kündigte an, sich bis zum Abschluss der Prüfung nicht weiter zu dem Vorschlag zu äußern. Diese Zurückhaltung erscheint nachvollziehbar, angesichts der Tragweite einer möglichen Transaktion. Ein Umzug der Börsennotierung von Amsterdam nach New York wäre für europäische Anleger mit Veränderungen bei Handelszeiten und Währungsrisiken verbunden.

Wie Investoren die Pläne letztlich bewerten werden, bleibt abzuwarten. Der deutliche Kursanstieg am Dienstag zeigt zwar Optimismus, doch die langfristigen strategischen Folgen einer Fusion mit einem Übernahmevehikel von Pershing Square lassen sich noch nicht abschätzen.

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