Universal Music-Aktie: Ackman greift zu!

Pershing Square legt ein Übernahmeangebot für Universal Music vor, das den Musikriesen mit 55,75 Milliarden Euro bewertet. Aktionäre sollen eine Mischung aus Bargeld und Aktien erhalten.

Auf einen Blick:
  • Pershing Square bietet 30,40 Euro pro Aktie – 78% Premium
  • 9,4 Mrd. Euro Cash plus 0,77 Aktien der neuen Gesellschaft
  • Notierung an der NYSE geplant, Abschluss bis Jahresende
  • Ackman sieht Unterbewertung trotz starker operativer Performance

Bill Ackman macht Ernst. Seine Investmentgesellschaft Pershing Square hat ein unverbindliches Übernahmeangebot für die Universal Music Group vorgelegt. Der Deal bewertet den Musikriesen mit rund 55,75 Mrd. Euro. Das entspricht etwa 30,40 Euro je Aktie und liegt satte 78 % über dem letzten Schlusskurs. Klingelt für Aktionäre jetzt die Kasse?

Nun ja, bedingt. Denn die Struktur ist klassisch Ackman. Anleger sollen 5,05 Euro in bar plus 0,77 Aktien einer neu geschaffenen Gesellschaft namens „New UMG“ erhalten. Diese soll an der New York Stock Exchange notieren und nach US-Rechnungslegungsstandards arbeiten. Pershing Square will zudem 17 % der ausstehenden Aktien einziehen. Das Ganze könnte bis Jahresende über die Bühne gehen, sofern der Vorstand zustimmt.

Universal Music Group N.V. Aktie Chart

Ackman sieht massive Unterbewertung

Der Milliardär argumentiert, dass die Börse die wahre Stärke von Universal Music völlig verkennt. Seit dem Börsengang in Amsterdam dümpelt die Aktie vor sich hin, obwohl CEO Lucian Grainge operativ liefert. Ackman macht dafür mehrere Faktoren verantwortlich: Die Unsicherheit um den 18-prozentigen Anteil der Bolloré-Gruppe, die verschobene US-Notierung und eine aus seiner Sicht suboptimale Kapitalallokation.

Besonders pikant ist Ackmans Hinweis auf die Spotify-Beteiligung im Wert von 2,7 Mrd. Euro, die der Markt offenbar nicht richtig einpreist. Universal besitzt Kataloge von den Beatles bis Taylor Swift und ist der weltgrößte Musikkonzern. Pershing Square hält bereits Anteile und kennt das Geschäft. Jetzt will Ackman das volle Paket. Die Frage ist nur noch, ob der Vorstand mitspielt oder ob andere Bieter auf den Plan treten. Für Aktionäre dürfte es spannend werden.

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