Uniper-Aktie: Jetzt geht’s richtig los!

Die Uniper-Aktie schoss am Dienstag um über 11% hoch und beendete den Handelstag auf dem höchsten Stand seit Oktober 2024. Was trieb den Kurs so stark in die Höhe?

Auf einen Blick:
  • Bund hat Investmentbanken mit Re-IPO mandatiert
  • Konzern befindet sich fundamental in gesunder Verfassung
  • Profitabler, systemkritischer Energieriese mit staatlichem Fundament

Die Uniper-Aktie schoss am gestrigen Dienstag um über elf Prozent hoch und beendete den Handelstag auf dem höchsten Stand seit Oktober 2024. Was trieb den Kurs des deutschen Gaskonzerns so stark in die Höhe?

Das Re-IPO nimmt Formen an

Hinter der heutigen Kursexplosion steckt die Konkretisierung des Re-IPOs von Uniper. Die Bundesrepublik Deutschland bereitet damit einen der größten Aktienplatzierungen der deutschen Wirtschaftsgeschichte vor. Wie heute offiziell bekannt wurde, hat der Bund die Investmentbanken Goldman Sachs und Deutsche Bank als globale Koordinatoren für den Wiederbörsengang mandatiert.

Der Staatsausstieg ist kein vages Zukunftsszenario mehr, sondern der Prozess läuft nun auf Hochtouren. Die Banken sollen bereits im Herbst dieses Jahres eine erste massive Tranche von Uniper-Aktien an private und institutionelle Investoren veräußern.

Dass der Bund seine Anteile massiv reduzieren muss, ist eine strikte Auflage der EU-Kommission für die damalige Genehmigung der Rettungsmilliarden. Der Staat muss seinen Anteil bis spätestens Ende 2028 auf maximal 25 % plus eine Aktie senken. Die Tatsache, dass das Finanzministerium nun so frühzeitig und entschlossen handelt, nimmt enorme Unsicherheit aus dem Markt und zeigt, dass Uniper operativ wieder voll auf eigenen Beinen stehen kann.

Großes Interesse

Dass das Interesse der Investoren am Markt heute so riesig war, liegt an der fundamental glänzenden Verfassung des Konzerns. Uniper verdient dank einer Normalisierung der Energiemärkte, erfolgreicher Absicherungsgeschäfte und des Ausbaus des grünen Portfolios (Wasserstoff und erneuerbare Energien) wieder blendend Geld.

Die Milliarden-Schulden beim Staat wurden im Zuge der Erholung rasch abgetragen. Für Investoren ist Uniper kein Sanierungsfall mehr, sondern ein hochprofitabler, systemkritischer Energieriese mit staatlichem Fundament.

Weil sich aktuell noch knapp 99 % der Aktien im Besitz des Bundes befinden, ist der sogenannte Streubesitz an der Börse winzig klein. Wenn an einem Tag wie heute aufgrund solcher bahnbrechenden News plötzlich viele Käufer gleichzeitig in die Aktie drängen, trifft diese Nachfrage auf ein extrem geringes Angebot an frei handelbaren Papieren. Das Ergebnis ist ein rasanter, fast explosionsartiger Kursanstieg.

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