Mit den Zahlen für 2025 zeigt Uniper vor allem eines, die Sondereffekte der Energiekrise sind weitgehend verarbeitet. Das Unternehmen spricht selbst von einer „Normalisierung“ des Geschäfts. Auffällig ist dabei die Verschiebung innerhalb der Segmente. Während das Geschäft mit erneuerbarer Erzeugung weiter zulegte, gingen die Beiträge aus der flexiblen Stromerzeugung und insbesondere aus dem Handelsgeschäft deutlich zurück. Uniper will für 2025 wieder 0,72 Euro je Aktie ausschütten, die erste Zahlung seit der Energiekrise. Der Großteil davon geht allerdings an den Staat, der weiterhin rund 99 Prozent der Anteile hält.
Auch der Ausblick für 2026 passt in dieses Bild. Uniper erwartet ein bereinigtes EBITDA zwischen 1,0 und 1,3 Milliarden Euro und damit ein stabiles bis leicht wachsendes Ergebnisniveau. Beim Nettogewinn liegt die Spanne zwischen 350 und 600 Millionen Euro. Die relativ breite Bandbreite zeigt, dass das Unternehmen weiterhin stark vom Energie- und Rohstoffumfeld abhängig bleibt.
Uniper Aktie Chart
Kurs überwindet Hochpunkte und Abwärtstendenz
Die Uniper-Aktie hat einen starken Anstieg bis an die Widerstandszone zwischen 46,3 und 48 Euro erreicht. Dort kamen jedoch schnell wieder Verkäufer in den Markt, teilweise auch in Form von Gewinnmitnahmen. Durch diese Bewegung ist die Aktie wieder an die Unterstützungszone zwischen 37,7 und 38,9 Euro gelaufen. Diese ergibt sich aus den vorherigen Hochs und wurde durch den Anstieg von einem Widerstand zu einer Unterstützung.
Solange sich die Aktie über dieser Zone hält, ist das ein bullisches Signal. Das Ziel auf der Oberseite wären die letzten Hochs sowie ein möglicher Ausbruch darüber. Ein Bruch unter die Zone hingegen würde eher für weitere Schwäche sprechen und ein erneutes Anlaufen der 32-Euro-Marke wahrscheinlich machen.
Ihr Konrad
Uniper-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Uniper-Analyse vom 21. März liefert die Antwort:
Die neusten Uniper-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Uniper-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
