Uniper sichert sich grünen Strom aus der Ostsee. Der Energiekonzern unterzeichnete einen langfristigen Liefervertrag für das Offshore-Projekt „Gennaker“. Dieser Schritt ist ein zentraler Baustein für den Umbau des Portfolios.
Strom aus der Ostsee
Uniper kauft künftig Windstrom von Skyborn Renewables. Der Zehnjahresvertrag regelt die Abnahme von 100 Megawatt aus dem Windpark „Gennaker“. Dieser entsteht derzeit in der deutschen Ostsee.
Mit einer geplanten Gesamtkapazität von fast 980 Megawatt ist es das größte Vorhaben seiner Art in diesem Seegebiet. Uniper besitzt zudem eine Option auf eine Verlängerung des Vertrags. Die Belieferung startet mit dem kommerziellen Betrieb der Anlagen.
Milliarden für den Umbau
Der Abschluss zahlt auf die langfristige Strategie ein. Bis Anfang der 2030er Jahre will der Konzern rund 8 Milliarden Euro investieren. Das Management forciert damit die Transformation hin zu klimaneutralen Energielösungen.
An der Börse herrscht am Freitag dennoch Verkaufsdruck. Die Uniper-Aktie verliert rund 2,5 Prozent und notiert bei 43,15 Euro. Parallel dazu weitete sich das Minus der vergangenen sieben Tage auf acht Prozent aus.
Trotz der Korrektur bleibt die Performance seit Jahresbeginn mit 28 Prozent deutlich im Plus. Das Papier notiert weiterhin über seinem langfristigen Durchschnitt von 37,22 Euro.
Ein RSI von 39,4 deutet derweil auf eine erste Entspannung im Verkaufsdruck hin. Anleger achten nun auf die Marke von 45,16 Euro. Erst ein Sprung über diesen 50-Tage-Durchschnitt würde das Kursbild nachhaltig aufhellen.
Uniper-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Uniper-Analyse vom 26. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Uniper-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Uniper-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
