Unilever-Aktie: Ein schmackhafter Deal?

Laut Reuters-Bericht plant Unilever den Verkauf seiner Lebensmittelsparte an McCormick, wobei die Aktionäre eine Mehrheitsbeteiligung im fusionierten Unternehmen erhalten sollen.

Auf einen Blick:
  • Ausgliederung und Verkauf der Lebensmittelsparte geplant
  • Unilever-Aktionäre sollen über 50 Prozent Beteiligung halten
  • Fokusverschiebung auf Beauty und Körperpflege angestrebt
  • Aktienkurs unter Druck durch Branchen- und Kriegsfolgen

Vor rund einer Woche wurde bekannt, dass sich Unilever in Gespräche mit McCormick befindet, um eine Fusion seiner Lebensmittelsparte voranzutreiben. Allerdings wurden bisher keine konkreten Zahlen genannt und es stand ein wenig die Frage im Raum, ob und wie sich entsprechende Pläne für Aktionäre auszahlen könnten. Insider wollen nun laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters mehr Details in Erfahrung gebracht haben.

Demnach ist wohl angedacht, die Lebensmittelsparte von Unilever vor der Fusion auszugliedern und im Anschluss an McCormick zu verkaufen. Die Aktionäre von Unilever sollen von dem daraus entstehenden, fusionierten Unternehmen eine Beteiligung von mehr als 50 Prozent erhalten. Ein Kontrollverlust soll vermieden werden, um das Aufkommen von Kapitalertragsteuern zu vermeiden.

Es wird munter spekuliert

Die Gespräche scheinen schnell voranzuschreiten, doch sowohl Unilever als auch McCormick lehnten gegenüber Medienvertretern bisher eine Stellungnahme ab. Daher kann an den Märkten nur weiter darüber gemutmaßt werden, ob und wie genau der Deal über die Bühne gehen mag. Ein Scheitern wird bisher von Beobachtern nicht ausgeschlossen.

Grundsätzlich könnte Unilever sich mit dem Verkauf mancher Altlasten entledigen und sich noch stärker auf Beauty und Körperpflege konzentrieren. Mancher Aktionär dürfte den Fokus auf diese margenstarken Bereiche durchaus begrüßen. Doch solange nichts spruchreif ist, lassen sich auf die weiteren Entwicklungen nur Wetten abschließen.

Unilever unter Verkaufsdruck

Unilever Aktie Chart

Für den Moment steht das Segment heftig unter Druck. Der Irankrieg mit seinen Folgen für Lieferketten und Energiepreisen lässt die Aktienkurse in der Lebensmittelbranche purzeln. Das könnte für Unilever auch deshalb zum Problem werden, weil dadurch die eigene Sparte natürlich an Wert verliert. Optimismus will da nicht aufkommen und die Aktie fiel in den letzten vier Wochen um etwas mehr als 15 Prozent auf 51,94 Euro zurück.

Unilever-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Unilever-Analyse vom 28. März liefert die Antwort:

Die neusten Unilever-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Unilever-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Unilever: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)