Unilever-Aktie: Das große Umkrempeln!

Unilever bestätigt Gespräche über den Verkauf seines gesamten Lebensmittelgeschäfts, darunter Marken wie Knorr und Hellmann's, an den US-Konzern McCormick.

Auf einen Blick:
  • Unilever verhandelt mit McCormick über Verkauf des Lebensmittelgeschäfts
  • Food-Sparte macht rund ein Viertel des Gesamtumsatzes aus (12,9 Mrd. Euro)
  • Konzern setzt künftig auf höhermargige Beauty- und Pflegeprodukte
  • Deal würde Hellmann's, Knorr und Coleman unter McCormick-Dach bringen

Die Briten machen ernst mit dem Umbau. Unilever hat am Freitag offiziell bestätigt, dass man mit dem US-Konzern McCormick über den Verkauf des kompletten Lebensmittelgeschäfts verhandelt, nachdem zuvor die Gerüchteküche brodelte. Das betrifft Marken wie Hellmann’s Mayonnaise, Knorr-Suppen oder Coleman-Senf. Ein Deal ist allerdings noch nicht in trockenen Tüchern.

Die Zahlen zeigen die Dimension des Vorhabens. Das Food-Geschäft hat 2025 immerhin rund 12,9 Mrd. Euro umgesetzt, das entspricht etwa einem Viertel der Gesamterlöse von Unilever. Zum Vergleich: Die Beauty- und Körperpflegesparten steuerten bereits über die Hälfte bei. Genau da will der Konzern künftig hin, denn diese Bereiche werfen deutlich höhere Renditen ab.

Unilever PLC Aktie Chart

McCormick würde zum Riesen

Für McCormick wäre der Deal ein echter Coup. Der Gewürz- und Würzmittelhersteller aus Maryland würde mit einem Schlag Zugang zu globalen Marken bekommen. Cholula Hot Sauce trifft auf Hellmann’s und Marmite. Das klingt nach einer interessanten Kombination, auch wenn die Synergiepotenziale nicht sofort ins Auge springen.

Unilever hat in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Food-Assets abgestoßen. Die Margarine-Sparte ging, Graze-Snacks ebenfalls, zuletzt auch The Vegetarian Butcher. Und erst vor Monaten wurde die Eiscreme-Sparte als Magnum Ice Cream Company ausgegliedert. Das Muster ist klar erkennbar.

Jetzt wird es spannend, ob McCormick den Preis zahlt, den sich Unilever vorstellt. Die Briten betonen nicht ohne Grund, dass das Food-Geschäft hochattraktiv sei und ein starkes finanzielles Profil habe. Übersetzt heißt das: billig wird es nicht. In den kommenden Wochen dürfte sich zeigen, ob beide Seiten zusammenkommen.

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