Ultragenyx-Aktie: Goldman sieht schwarz!

Goldman Sachs stuft Ultragenyx von Kaufen auf Neutral zurück, nachdem Studienergebnisse für Seralutinib enttäuschten. Der Fokus liegt nun auf dem Kandidaten GTX-102.

Auf einen Blick:
  • Goldman Sachs stuft Ultragenyx auf Neutral herab
  • Phase-3-Studie verfehlte primären Endpunkt bei Knochenbruchraten
  • Sekundärer Endpunkt zur Knochendichte wurde erreicht
  • GTX-102 für Angelman-Syndrom wird zum wichtigsten Werttreiber

Die Investmentbank Goldman Sachs hat die Ultragenyx-Aktie von Kaufen auf Neutral herabgestuft. Der Grund ist schnell gefunden: Die im Dezember veröffentlichten Phase-3-Studienergebnisse für Seralutinib zur Behandlung der seltenen genetischen Knochenerkrankung Osteogenesis imperfecta haben enttäuscht. Das Kursziel liegt bei 25 Dollar, was immerhin rund 23 Prozent Aufwärtspotenzial bedeutet.

Analystin Salveen Richter macht deutlich, wo das Problem liegt. Die Daten aus beiden Studien verfehlten die statistische Signifikanz beim primären Endpunkt, den annualisierten Knochenbruchraten im Vergleich zu Placebo oder Standard-Bisphosphonaten. Immerhin wurde ein sekundärer Endpunkt erreicht: Die Knochenmineraldichte zeigte in beiden Studien statistisch signifikante Verbesserungen.

Ultragenyx analysiert die Ergebnisse zwar weiter, um die nächsten Schritte zu bestimmen. Doch Richter sieht kaum noch Chancen für eine regulatorische Zulassung oder kommerzielle Verwertung von Setrusumab. Damit fällt der wichtigste kurzfristige Wachstumstreiber des Unternehmens weg.

Ultragenyx Pharmaceutical Inc. Aktie Chart

GTX-102 muss jetzt liefern

Der Fokus verschiebt sich nun auf GTX-102 für das Angelman-Syndrom, das zum zentralen Werttreiber wird. Richter warnt allerdings vor Risiken bei den Phase-3-Daten in der zweiten Jahreshälfte. Das Studiendesign und die Heterogenität der Erkrankung bereiten Sorgen, ebenso wie die Konkurrenz durch ION582 von Ionis, das einen ähnlichen Wirkmechanismus hat.

Eine GAAP-Rentabilität im Jahr 2027 bleibt möglich, setzt aber voraus, dass die Gentherapien DTX401 für Glykogenspeicherkrankheit Typ Ia und UX111 für Sanfilippo-Syndrom in der zweiten Jahreshälfte und darüber hinaus zugelassen und auf den Markt gebracht werden. Diese könnten zwei Priority Review Vouchers freischalten, die Goldman derzeit mit jeweils rund 150 Millionen Dollar bewertet. Ob das reicht, um Anleger zu überzeugen, bleibt fraglich. Der Setrusumab-Rückschlag wiegt schwer.

Ultragenyx Pharmaceutical-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ultragenyx Pharmaceutical-Analyse vom 24. März liefert die Antwort:

Die neusten Ultragenyx Pharmaceutical-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ultragenyx Pharmaceutical-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ultragenyx Pharmaceutical: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)