Ucore-Aktie: RapidSX-Durchbruch bestätigt

Das US-Verteidigungsministerium hat den Abschlussbericht zu Ucores RapidSX-Verfahren anerkannt. Damit ist eine finale Zahlung gesichert.

Auf einen Blick:
  • Offizielle Validierung durch US-Kriegsministerium
  • Technologie übertrifft konventionelle Verfahren in Effizienz
  • Bis zu 34 Prozent niedrigere Investitionskosten möglich
  • Aktienkurs reagiert mit deutlichem Plus

Ucore Rare Metals hat eine entscheidende Hürde auf dem Weg zur kommerziellen Trennung Seltener Erden genommen. Das US-Kriegsministerium akzeptierte offiziell den Abschlussbericht zur RapidSX-Technologie und bestätigt damit deren industrielle Reife. Dieser Schritt validiert nicht nur das technische Verfahren nach einer zweijährigen Testphase, sondern sichert dem Unternehmen auch eine finale Meilensteinzahlung aus dem Regierungsabkommen.

Validierung durch US-Behörden

Die Anerkennung der Ergebnisse markiert das Ende eines intensiven Prüfprogramms im kanadischen Kingston. Über einen Zeitraum von zwei Jahren absolvierte Ucore mehr als 5.700 Betriebsstunden und verarbeitete dabei rund 1,76 Tonnen Seltenerden-Oxid-Äquivalent. In sieben verschiedenen Trennungskampagnen wurde das System direkt mit herkömmlichen Lösungsmittel-Extraktionsverfahren verglichen.

Die Daten belegen, dass die RapidSX-Technologie bei Reinheit und Ertrag mit etablierten Industriestandards mithält oder diese sogar übertrifft. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Geschwindigkeit: Das Verfahren benötigt eine 5,4-mal kürzere Mischzeit und eine 1,8-mal kürzere Absetzzeit als konventionelle Methoden. Diese Effizienzsteigerung ist ein zentrales Argument für die geplante großindustrielle Anwendung.

Ucore Rare Metals Aktie Chart

Wirtschaftliche Vorteile im Fokus

Neben der technischen Stabilität liefert der Bericht wichtige Erkenntnisse für die wirtschaftliche Strategie, insbesondere für den geplanten Produktionskomplex in Louisiana. Die Analyse deutet darauf hin, dass die Investitionskosten (CAPEX) durch den Einsatz der neuen Technologie um etwa 34 % niedriger ausfallen könnten als bei herkömmlichen Anlagen.

Zudem ermöglicht das Design einen deutlich geringeren Platzbedarf. Die benötigte Fläche reduziert sich im Vergleich zu traditionellen Einrichtungen um bis zu 60 %, während die Betriebskosten auf einem wettbewerbsfähigen Niveau bleiben. Ein weiteres Merkmal ist die modulare Natur der Plattform, die es erlaubt, die Produktion innerhalb weniger Stunden umzukonfigurieren oder zu stoppen, ohne die bei Standardverfahren üblichen Materialverluste hinnehmen zu müssen.

Anleger reagierten positiv auf die Bestätigung der technologischen Einsatzbereitschaft. Die Aktie legte am Mittwoch um rund 10 % zu und notiert aktuell bei 3,67 €. Mit dem verifizierten Betriebsmodell im Rücken konzentriert sich Ucore nun auf die nächsten Entwicklungsphasen für die Anlage in Louisiana, um den Aufbau einer stabilen heimischen Lieferkette für Seltene Erden in den USA voranzutreiben.

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