Im Geschäft mit humanoiden Robotern richtet sich die Aufmerksamkeit stärker auf die Fähigkeiten der zugrunde liegenden Modelle statt auf die Hardware. Medienberichten zufolge prägte dieser Themenwechsel gestern den Blick auf den Sektor, dessen Aktien sich uneinheitlich entwickelten. Die Aktie von Ubtech Robotics verlor gestern 4,2%.
Uneinheitliches Umfeld für Robotikwerte
Auf dem chinesischen Festland standen gestern auch KI-Aktien auf breiter Front unter Verkaufsdruck. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte dagegen zu. Einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen diesen Marktbewegungen und dem Rückgang bei Ubtech stellten die Berichte nicht her.
Für Ubtech stehen daneben zwei Vereinbarungen zur Erschließung von Einsatzmöglichkeiten und Vertriebsmärkten. Sie betreffen unterschiedliche Anwendungsfelder: den Vertrieb von Robotern in Japan sowie Forschung, Erprobung und mögliche Einsätze in Ras Al Khaimah.
Vereinbarungen mit unterschiedlichen Voraussetzungen
Vor rund zwei Wochen schloss Ubtech mit Bitcoin Japan einen exklusiven Vertriebsvertrag für Japan. Nach Angaben von Bitcoin Japan umfasst die Vereinbarung sechs humanoide und Serviceroboter-Modelle sowie Nachfolgeprodukte. Zu den erfassten Modellen gehört Walker S2.
Der Beginn der Exklusivitätsperiode ist dabei an eine Voraussetzung geknüpft: Sie startet laut der Unternehmensmitteilung erst mit der japanischen Zertifizierung von Walker C1.
Ebenfalls vor rund zwei Wochen unterzeichneten Ubtech und die Regierung von Ras Al Khaimah eine strategische Absichtserklärung. Vorgesehen sind Forschung, Tests unter realen Bedingungen, Demonstrationen und der Einsatz humanoider Roboter.
Die genannten Anwendungsbereiche reichen von Industrie und kommerziellen Dienstleistungen bis zu Altenpflege und Kulturtourismus. Darüber hinaus wollen die Partner eine Klimaforschungsinitiative im Bereich humanoider Robotik prüfen.
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