UBS: Das steckt hinter der Entwicklung!

Politische Entspannung bei schärferen Eigenkapitalvorgaben für UBS und Fortschritte bei der Integration der Credit Suisse stützen die Aktie.

Auf einen Blick:
  • Politischer Kompromiss mildert Kapitalanforderungen ab
  • Entfall einer milliardenschweren Kapitalerhöhung
  • Starke Fortschritte bei Kostensynergien
  • Technische Migration bis 2026 im Fokus

Im Schweizer Parlament zeichnet sich ein Kompromiss bei den verschärften „Too-big-to-fail“-Eigenkapitalregeln ab. Einflussreiche Abgeordnete brachten ins Spiel, die Anforderungen deutlich abzumildern. Konkret könnte UBS künftig bis zu 50 % der regulatorischen Kapitalauflagen über nachrangige Schuldtitel wie AT1-Instrumente auf Ebene ausländischer Tochtergesellschaften erfüllen, statt alles mit hartem Kernkapital unterlegen zu müssen. Damit entfällt faktisch das Szenario einer Kapitalerhöhung von bis zu 24 Mrd. US‑Dollar, genau dieses Risiko hatte die Aktie lange gedeckelt und löste nun die Kursrallye aus.

Parallel dazu tritt UBS operativ in eine entscheidende Phase ein. Zum Jahreswechsel übernimmt Beatriz Martin offiziell die Rolle der Group Chief Operating Officer mit erweiterter Verantwortung, insbesondere für Technologie und Integration. Damit bündelt der Konzern Operations und IT unter einer starken Führung, um die technische Migration der Credit-Suisse-Systeme bis 2026 abzuschließen. Marktbeobachter werten dies als Signal für eine konsequente Standardisierung der Prozesse und eine stringente Kostendisziplin. Studien, etwa von der DZ Bank, zeigen, dass von den geplanten 13 Mrd. US‑Dollar an Kostensynergien bis 2026 bereits rund 77 % realisiert sind, ein wichtiger Beruhigungsfaktor für Investoren.

UBS Aktie Chart

Letzte Hochs dienen als Unterstützung

Die UBS-Aktie konnte ihre Stärke im vergangenen Monat weiter ausbauen und verzeichnete einen Kursanstieg von rund 20 Prozent. Dabei wurden die vorherigen Hochs bei etwa 34 CHF überwunden, die zuvor als markanter Widerstandsbereich fungierten. Mit dem Ausbruch über diese Zone hat sich die Marke nun zu einer Unterstützung gewandelt.

Diese Unterstützung dürfte für den weiteren Kursverlauf eine zentrale Rolle spielen. Kommt es zu einem Rücksetzer oder einer Korrektur, könnte im Bereich um 34 CHF erneut Kaufinteresse aufkommen. Ein kurzfristiges Unterschreiten dieser Marke wäre noch kein klares negatives Signal. Entscheidend ist jedoch, dass die Aktie nicht unter die letzten Tiefs bei rund 29,40 CHF fällt. Ein Bruch dieser Zone würde die aktuelle Aufwärtsstruktur infrage stellen und könnte weitere Rücksetzer nach sich ziehen.

Ihr Konrad

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