Die UBS steht vor einer wichtigen Weichenstellung. Sergio Ermotti, der Mann, der die Schweizer Großbank durch die spektakuläre Notübernahme der Credit Suisse gesteuert hat, wird seinen Posten bis Mitte 2027 räumen. Das kündigte er beim Weltwirtschaftsforum in Davos an. Interessant dabei ist die Tatsache, dass der Verwaltungsrat offenbar nicht nur intern nach einem Nachfolger sucht.
Bloomberg News berichtet, dass neben hausinternen Kandidaten auch externe Namen auf der Liste stehen. Das ist durchaus bemerkenswert. Normalerweise bevorzugen Banken dieser Größenordnung die Kontinuität durch interne Nachfolgelösungen. Dass man bei der UBS jetzt auch nach außen schaut, könnte zweierlei bedeuten. Entweder fehlt es an geeigneten internen Talenten, oder man will bewusst frischen Wind in die Organisation bringen.
Die Nachfolge ist noch nicht in trockenen Tüchern
Der genaue Zeitplan steht noch nicht fest, so viel ist klar. Bis Mitte 2027 ist zwar das Ziel, doch die endgültige Timeline muss noch finalisiert werden. Ermotti hat mit der Integration der Credit Suisse eine Mammutaufgabe gemeistert, die in die Geschichtsbücher eingehen wird. Sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin wird große Fußstapfen zu füllen haben.
Für Anleger bedeutet diese Nachricht zunächst einmal Unsicherheit. Führungswechsel in Großbanken sind immer mit Risiken verbunden, auch wenn noch fast anderthalb Jahre Zeit bleiben. Die UBS-Aktie dürfte in den kommenden Monaten verstärkt darauf reagieren, welche Namen konkret ins Spiel gebracht werden. Wer jetzt investiert ist, sollte die Entwicklung genau im Auge behalten.
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