Bei UBS wurde am Donnerstag der Kursanstieg vom Mittwoch teilweise wieder gebremst. Medienberichten zufolge hatten zuvor gefragte Bankaktien nach den US-Zwischenwahlen und Übernahmespekulationen um Morgan Stanley den Anstieg mitgetragen. Im Raum stand die unbestätigte Spekulation, Morgan Stanley könne das UBS-Auslandgeschäft für USD 138 Mrd. übernehmen.
Die Übernahmespekulation ging auf „Wall St Engine“ zurück; ein bestätigter Deal war damit nicht verbunden. Als weiteren Faktor für den Kursanstieg nannten Medienberichte einen von Bloomberg berichteten Kompromissvorschlag zu Schweizer Eigenkapitalvorschriften.
RBC hebt das Kursziel an
RBC hob am Freitag das Kursziel für UBS Medienberichten zufolge von 44 auf 50 Franken an. Das Analysehaus bestätigte zugleich die Einstufung „Outperform“.
Vontobel-Analyst Andreas Venditti erklärte am Donnerstag mit Blick auf die Quartalszahlen, UBS habe beim zugrunde liegenden Vorsteuergewinn den Konsens nicht übertroffen. Zuvor hatte das Ergebnis zehn aufeinanderfolgende Quartale über den Erwartungen gelegen.
Kapitalregeln bestimmen Rückkäufe mit
UBS meldete am 28. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Nettogewinn von USD 2,7 Mrd. Die Rendite auf das harte Kernkapital, RoCET1, erreichte 14,8 Prozent.
Im Global Wealth Management verbuchte UBS Netto-Neugelder von USD 55,1 Mrd. Zugleich beschleunigte die Bank das Aktienrückkaufprogramm. Dessen Höhe und Tempo hängen laut UBS davon ab, welche Folgen die geplante Schweizer Kapitalregulierung hat.
Reuters berichtete am 29. Oktober, die Schweizer Regierung untersuche die Auswirkungen strengerer Kapitalregeln auf UBS bei einer möglichen Sitzverlegung ins Ausland. Weitere Beratungen zur Regulierung wurden dem Bericht zufolge für November erwartet.
Die Ergebnisse für das vierte Quartal 2026 will UBS am 3. Februar 2027 veröffentlichen.
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