Die weltweite Vermögensbildung hat 2025 einen ungewöhnlichen Sprung gemacht. Der neue „Global Wealth Report“ der UBS zeigt einen Anstieg von 10,8 Prozent. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr mit 4,6 Prozent.
Die Großbank hat dafür 56 Märkte untersucht. Das entspricht über 92 Prozent des globalen Privatvermögens. Die Zahl der Dollar-Millionäre wuchs um fast eine Million Menschen. Täglich kamen rund 2.600 neue Vermögensmillonäre hinzu.
Neue Millionäre aus den USA
Der Löwenanteil entfällt auf die USA. Dort wurden allein über 440.000 neue Millionäre registriert. Europa und der Nahe Osten profitierten indes von einem schwächeren Dollar. Die Abwertung ließ die Vermögen in lokaler Währung stärker steigen.
Doch der Report offenbart auch eine Schattenseite. Die Ungleichheit nimmt zu. Während bei Menschen mit mehr als fünf Millionen Dollar das Vermögen überproportional wächst, sinkt das Medianvermögen in den meisten Ländern.
Das zeigt sich besonders in der Schweiz. Das Land führt das globale Ranking mit einem Durchschnittsvermögen von 910.382 Dollar pro Erwachsenem an. Gleichzeitig fiel das Medianvermögen dort um 20 Prozent auf 145.555 Dollar. Der Unterschied: Wohlhabende werden reicher, die Mittelschicht verliert an Boden.
UBS-Aktie mit ruhigem Kurs
Die UBS-Aktie notierte zuletzt bei 43,56 Euro. Das Papier liegt rund 2,8 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 44,82 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von gut 8 Prozent. Der 200-Tage-Durchschnitt von 36,70 Euro bleibt deutlich darunter. Das Momentum ist mit einem RSI von 59,1 neutral.
Für Anleger liefert der Report vor allem einen strategischen Befund: Die globale Vermögenskonzentration beschleunigt sich. Genau das ist das Kerngeschäft der UBS. Wer Vermögen verwaltet, profitiert von mehr Reichtum. Die Frage für die kommenden Quartale: Kann die Bank ihre Spitzenposition im Wealth Management gegen die Konkurrenz verteidigen?
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