Ubisoft-Aktie: Totaler Absturz!

Der Spieleentwickler Ubisoft verliert nach drastischen Umstrukturierungsmaßnahmen und dem Rückzug seiner Prognosen massiv an Wert.

Auf einen Blick:
  • Ubisoft-Aktie verliert 33 Prozent an einem einzigen Handelstag
  • Sechs Spiele werden gestrichen, darunter das erwartete Prince of Persia-Remake
  • Marktwert auf 616 Millionen Euro geschrumpft, von 11 Milliarden Euro im Jahr 2018
  • Prognose für 2026 gesenkt, Ausblick für 2026/27 komplett zurückgezogen

Ein schwarzer Tag für die Franzosen. Die Aktie von Ubisoft ist heute regelrecht abgestürzt. Mit einem Minus von 33 % gehören die Papiere des Assassin’s Creed-Entwicklers zu den größten Verlierern im SBF 120 Index. Der Handel startete verspätet, doch dann ging es steil bergab. Die Notierungen fielen auf 4,6 Euro und damit auf ein Niveau, das man bei Ubisoft wohl selbst nicht für möglich gehalten hätte.

Der Grund für das Desaster liegt auf der Hand. Ubisoft kündigte eine umfassende Umstrukturierung an und will sich in fünf kreative Divisionen aufteilen. Soweit die Theorie. In der Praxis bedeutet das vor allem eines: Sechs Spiele werden komplett gestrichen. Darunter auch das heiß erwartete Prince of Persia-Remake, auf das viele Fans gehofft hatten.

Noch schlimmer als die gestrichenen Titel ist jedoch die Prognose. Ubisoft senkte die Erwartungen für 2026 und zog den Ausblick für 2026/27 gleich ganz zurück. Das ist kein gutes Zeichen, wenn ein Unternehmen nicht einmal mehr wagt, eine mittelfristige Prognose abzugeben.

Der Marktwert schmilzt wie Schnee in der Sonne

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der Marktwert von Ubisoft liegt jetzt bei gerade einmal 616 Millionen Euro. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 waren es noch 11 Milliarden Euro. Das ist ein Verlust von über 90 Prozent in nur wenigen Jahren. Allein im vergangenen Jahr halbierte sich der Wert der Aktie nahezu.

Analysten wie Corentin Marty von TP ICAP Midcap sehen schwarz. Eine Rückkehr zu positiven Cashflows erscheint weit entfernt, und die Finanzstruktur dürfte kurzfristig weiter geschwächt werden. Das sind keine Worte, die Anleger hören wollen.

Sollte der Kursverlust bis Handelsschluss bestehen bleiben, wäre es der größte Tagesverlust seit dem Börsengang 1996. Für Investoren bleibt jetzt nur abzuwarten, ob Ubisoft die Kurve noch kriegt. Die Zweifel sind jedenfalls mehr als berechtigt.

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