Ubisoft bringt The Division Resurgence in die nächste Phase. Seit dem 13. Mai läuft Phase 2 von Season 1 für den Mobile-Titel. Der Schritt fällt in eine Phase, in der der Konzern sein Portfolio straffer ausrichtet und an seiner nächsten Wachstumsstory arbeitet.
Der Markt reagiert zunächst freundlich. Die Aktie legte heute um 7,04 Prozent auf 5,38 Euro zu. Auf Sicht von sieben Tagen steht ein Plus von 11,68 Prozent, über 30 Tage sogar von 22,35 Prozent.
Mobile als Baustein der Neuausrichtung
The Division Resurgence ist mehr als nur ein weiterer Spieltitel. Ubisoft nutzt Mobile-Games als Teil seiner breiteren Strategie, die auf ein vielfältigeres Angebot und näheren Kontakt zu Spielern zielt. Gerade in einem selektiven Markt soll das helfen, die Abhängigkeit von einzelnen großen Veröffentlichungen zu verringern.
Parallel dazu treibt der Konzern seine interne Neuordnung voran. Anfang des Jahres sprach Ubisoft von einem umfassenden Reset, um kreative Führung zurückzuholen und nachhaltiges Wachstum zu erreichen. Dafür strafft das Unternehmen Abläufe, prüft sein Projektportfolio und senkt Kosten.
Ein zentrales Element ist das neue Modell mit spezialisierten „Creative Houses“. Damit will Ubisoft die Qualität einzelner Spiele erhöhen und schneller auf Spielerfeedback reagieren. Das klingt nach Strukturarbeit, ist für die Firma aber strategisch wichtig. Denn genau daran wird der Markt den Erfolg messen.
Die Aktie bleibt angeschlagen
Trotz der jüngsten Erholung bleibt das Bild schwach. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie noch 15,32 Prozent im Minus, über zwölf Monate sogar 51,64 Prozent. Der Kurs notiert aber klar über dem 50-Tage-Durchschnitt von 4,41 Euro und auch über der 100-Tage-Linie von 4,82 Euro.
Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 6,52 Euro zeigt jedoch, wie weit die Aktie von einer echten Trendwende entfernt ist. Das 52-Wochen-Hoch bei 11,13 Euro wirkt derzeit sehr fern. Das 52-Wochen-Tief von 3,77 Euro markiert dagegen den Bereich, aus dem sich der Titel gerade erst gelöst hat.
Hinzu kommt ein RSI von 28,8. Das deutet auf einen technisch ausgebombten Wert hin. Die Volatilität von 67,11 Prozent zeigt zugleich, wie nervös der Handel bleibt.
Blick auf die Zahlen im Mai
Für Anleger rückt nun der Mai-Bericht in den Mittelpunkt. Ubisoft will im laufenden Monat die Jahreszahlen vorlegen. Diese Veröffentlichung dürfte zeigen, ob die Spielpipeline, die Kostenkontrolle und der Umbau des Konzerns schon Wirkung entfalten.
Bis dahin bleibt die Aktie ein Spiel auf Hoffnung und Fortschritt. Der Mobile-Impuls hilft kurzfristig beim Sentiment. Entscheidend wird aber sein, ob Ubisoft aus dem Umbau auch belastbare Ergebnisse macht.
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