Das US-Heimatschutzministerium hat zwei neue Domains registriert: Alien.gov und Aliens.gov. Die Websites sind noch nicht aktiv, doch Anna Kelly, stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses, kündigte an: „Stay tuned!“ Das öffentliche Interesse an unidentifizierten Phänomenen im Weltall hat in den vergangenen Jahren zugenommen, befeuert durch Kongressanhörungen und die Freigabe zuvor klassifizierter Dokumente.
Die politische Diskussion hat zuletzt an Fahrt gewonnen. Der frühere Präsident Barack Obama sorgte im Februar in einem Podcast für Aufsehen, als er sagte, Außerirdische seien „real“, er habe sie aber nicht gesehen. Später stellte er klar, dass er gescherzt habe. Statistisch sei die Wahrscheinlichkeit für Leben im Universum hoch, doch während seiner Amtszeit habe er keine Beweise für Kontakte gesehen. Präsident Trump kritisierte Obama daraufhin wegen der Weitergabe „klassifizierter Informationen“ und kündigte an, Regierungsakten zu außerirdischem Leben freizugeben.
Neuer ETF zielt auf Enthüllungs-Profiteure
Tuttle Capital hat mit dem UFO Disclosure ETF (UFOD) einen Fonds aufgelegt, der auf Unternehmen setzt, die von möglichen Regierungsenthüllungen profitieren könnten. Der Fokus liegt auf Firmen, die mit der Untersuchung oder dem Reverse Engineering von geborgenen Materialien, neuen Legierungen oder alternativen Energiespeichern befasst sein könnten. Matthew Tuttle, CEO von Tuttle Capital, begründet den Launch damit, dass die überparteiliche Natur der Diskussion auf baldige Enthüllungen hindeute.
„Wir haben UFOD lanciert, um Investoren eine disziplinierte, aktiv verwaltete Möglichkeit zu geben, einem der folgenreichsten geopolitischen und wirtschaftlichen Ereignisse der Menschheitsgeschichte zuvorzukommen“, so Tuttle. Der ETF grenzt sich vom Procure Space ETF (UFO) ab, der breiter auf die Raumfahrtindustrie ausgerichtet ist.
Spekulatives Investment mit ungewissem Ausgang
Die Idee, in Unternehmen zu investieren, die von hypothetischen Technologie-Enthüllungen profitieren könnten, erscheint hochspekulativ. Die Annahme, dass Regierungen tatsächlich außerirdische Materialien oder Technologien besitzen und diese bald freigeben, bleibt unbewiesen. Zudem ist unklar, welche konkreten Unternehmen davon profitieren würden und in welchem Zeitrahmen.
Das Interesse in Washington lässt sich zwar beobachten, doch die Frage nach echten Beweisen bleibt offen. Anleger sollten bedenken, dass dieser ETF auf einem Szenario basiert, dessen Eintritt alles andere als gesichert ist. Wie sich der Fonds entwickelt, dürfte weniger von außerirdischen Enthüllungen abhängen als von der Fähigkeit des Managements, relevante Unternehmen zu identifizieren, die das Thema ausreichend monetarisieren können.
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