Die Erholung der TUI-Aktie währte nur kurz. Am Montagvormittag rutscht der Kurs des weltgrößten Reisekonzerns mit einem Verlust von über drei Prozent wieder unter die Marke von sieben Euro. Was zieht die TUI-Aktie zum Wochenbeginn nach unten?
Negative Stimmung in der Politik und in der Branche
Es ist im Wesentlichen die Reaktion auf die politischen Ereignisse von gestern und heute. Nachdem die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Sonntag gescheitert waren, kündigte US-Präsident Trump als Reaktion eine Sperrung der Straße von Hormus an. Damit will Trump verhindern, dass der Iran selbst noch in der Lage ist, Öl zu exportieren.
Diese US-Blockade sorgte am Montagmorgen für einen Ölpreissprung von über acht Prozent. Keine gute Nachricht für TUI, das mit ihrer großen Flotte an Flugzeugen und Kreuzfahrtschiffen von niedrigen Ölpreisen profitiert. Zudem könnten sich dauerhaft höhe Energiepreise massiv in der Inflation niederschlagen und folglich Konsumenten zum Sparen bei Reisen zwingen.
Darüber hinaus herrscht zum Wochenauftakt eine insgesamt negativ Stimmung im Reise- und Luftfahrtsektor. Die Streikankündigungen bei der Lufthansa sorgen für Unruhe. Obwohl TUI nicht direkt davon betroffen ist, zieht die Schwäche der großen Airlines oft den gesamten Sektor mit nach unten.
Auf den Ölpreis kommt es an
Solange sich keine dauerhafte Entspannung im Nahen Osten abzeichnet wird auch der Ölpreis nicht nennenswert zurückgehen. Bis dahin ist auch nicht mit einer Erholung der TUI-Aktie zu rechnen.
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