Die TUI-Aktie sinkt am Dienstag den sechsten Handelstag in Folge und fällt auf ein neues 9-Monatstief. Zum 12-Monatstief bei 6,20 Euro ist es nur noch ein Katzensprung. Was zieht den Kurs des Touristikkonzerns immer weiter in die Tiefe?
Ein Problem in mehrfacher Hinsicht
Es ist die Krise im Nahen Osten, die nach wie vor wie ein Damoklesschwert über der TUI-Aktie hängt. Eine friedliche Beilegung des Konflikts zeichnet sich nach wie vor nicht ab. Sowohl der Iran als auch die USA scheinen derzeit nicht ihre Blockade der Straße von Hormus beenden zu wollen.
Das zeigt sich auch an der jüngsten Entwicklung des Ölpreises. Der Preis für die europäische Sorte Brent hält sich seit mehreren Tagen über der Marke von 100 US$.
Für die TUI ist das gleich in mehrfacher Hinsicht ein Problem. Zum einen bedeutet ein hoher Spritpreis eine direkte Kostenbelastung für die Fluggesellschaft und die Kreuzfahrttochter des Reisekonzerns.
Zum anderen äußert sich der geopolitische Konflikt inzwischen auch in einer zunehmenden Buchungszurückhaltung bei Kunden in Europa. Die Buchungseingänge für den Sommer 2026 liegen derzeit ca. zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Killt die Inflation die Reiselust?
Zudem könnte der hohe Ölpreis auch die Inflation in Europa anheizen, was sich wiederum negativ auf die Konsumlaune der Bevölkerung auswirken dürfte. Es sind keine einfachen Zeiten für die TUI-Aktie. Sie drängt sich derzeit nicht zum Kauf auf.
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