Die TUI-Aktie schafft bereits seit mehreren Wochen nicht mehr den Sprung über die Marke von sieben Euro. Am Dienstag ging es abermals um über zwei Prozent für den deutschen Touristikgiganten bergab. Warum trauen Anleger TUI keinen nachhaltigen Aufschwung mehr zu?
Direkte und indirekte Folgewirkungen
Die TUI-Aktie ist in den letzten Wochen wie kaum ein anderer deutscher Titel zum Spielball der Weltpolitik geworden, genauer gesagt des amerikanisch-israelischen Angriffs auf den Iran. Die Eskalation im Nahen Osten hat nicht nur dazu geführt, dass Kreuzfahrtschiffe von TUI im Persischen Golf festsaßen und Passagier nach Hause geflogen werden mussten.
Sie hat auch zwei massive indirekte Folgewirkungen ausgelöst. Der Ölpreis ist deutlich über die Marke von 100 US-Dollar geschossen. Hohe Treibstoffkosten belasten unmittelbar die Margen der Kreuzfahrten und Flüge von TUI.
Zudem sehen Urlauber vermehrt von Reisen in die angrenzenden Länder ab. Dazu zählen auch die Türkei und Ägypten — zwei der beliebtesten Sommerdestinationen des Reisekonzerns.
Analysten dämpfen die Laune
Vor wenigen Tagen stufte das US-Analysehaus Bernstein Research die TUI-Aktie auf „Neutral“ ab. Obwohl das Kursziel der Analysten in Höhe von 9,20 Euro deutlich über dem aktuellen Kursniveau liegt, dämpfte der Bernstein-Bericht die Laune an der Börse. Die Analysten verwiesen auf eine „Neukalibrierung der Buchungsannahmen“ für den Sommer 2026, da die vorausschauenden Umsatzzahlen leicht unter dem Vorjahresniveau liegen. Anleger reagierten zurückhaltend auf diese Prognosekorrektur.
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