TUI und Allianz Partners wollen ihre Schutz- und Assistance-Angebote ausbauen. Grundlage ist die am 28. Oktober vereinbarte Verlängerung ihrer strategischen Partnerschaft um vier Jahre, die seit dem 1. November wirksam ist. Zu den Schwerpunkten gehören nach Angaben von Allianz Partners auch KI-gestützte Reiseversicherungen.
Langfristige Zusammenarbeit und interner Umbau
Die Vereinbarung umfasst damit sowohl Reiseversicherungen als auch unterstützende Leistungen für Reisende. TUI setzt bei diesen Angeboten weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Allianz Partners.
Parallel leitete TUI Medienberichten zufolge vor gut einer Woche Anpassungen im Kundenservice ein. Im Rahmen der digitalen Transformation sollten bei TUI Customer Operations gut 140 Stellen wegfallen, darunter auch Arbeitsplätze in Deutschland.
Nach Brancheninformationen betrifft der geplante Abbau überwiegend Großbritannien. In Hannover seien acht bis zehn Beschäftigte betroffen; der Service für Reisebüros solle von den Maßnahmen ausgenommen bleiben.
Auch auf Aktionärsseite gab es eine Meldung: Pale Fire Capital SE veröffentlichte am 30. Oktober eine Beteiligung von 5,15 % der Stimmrechte an TUI.
Reparaturen und Jahresergebnis im Blick
Im Kreuzfahrtgeschäft dauern die Reparaturen an der „Mein Schiff 3“ länger. TUI Cruises sagte deshalb die für den 14. bis 28. November geplante Norwegen-Reise ab. Nach dem bei der Absage genannten Stand war die Wiederaufnahme des regulären Fahrplans für den 28. November vorgesehen.
Die TUI-Aktie legte am Freitag um 0,4% zu und schloss bei 7,49 €. Damit endete der Handelstag für das Papier mit einem moderaten Gewinn.
Der nächste bestätigte Finanztermin ist der 9. Dezember: TUI will das Geschäftsjahresergebnis 2026 und den Jahresfinanzbericht veröffentlichen. Außerdem sind eine Analystenveranstaltung und eine Bilanzpressekonferenz angekündigt.
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