TUI-Aktie: Es kracht!

Die Aktie des Reisekonzerns verliert stark nach militärischen Angriffen im Iran-Konflikt. Die Unsicherheit über die Dauer und Auswirkungen des Krieges belastet die Geschäftsaussichten erheblich.

Auf einen Blick:
  • Kursverlust von fast zehn Prozent
  • Geopolitische Spannungen als Hauptursache
  • Ungewisse Prognosen für Geschäftsverlauf
  • Technische Chartanalyse zeigt Abwärtstrend

Die Aktie des Reisekonzerns TUI ist heute zusammengefallen. Rund -9,4 % Verlust führten den Titel auf nun 7,32 Euro. Das bedeutet aktuell, dass die Aktie auch wieder in einem starken Abwärtstrend verläuft. Der Abstand zum GD100 liegt bei rund -11,4 %, auf den GD200 fehlen derzeit rund -8,6 %. Die Aktie ist sicher vom Iran-Krieg betroffen.

Der Iran wehrt sich gegen Schläge: Der Nahe Osten gefährdet

TUI Aktie Chart

Die USA und Israel haben den Iran angegriffen und z. B. das geistige Oberhaupt, wie es heißt, Chamenei, dabei getötet. Der Iran möchte Verlautbarungen nach nicht verhandeln, sondern hat seinerseits Stützpunkte außerhalb des Irans angegriffen. Wenig verwunderlich sind schon die ersten Rückflüge von Bürgern aus Deutschland aus solchen Regionen zu sehen.

Ein Reiseveranstalter wie TUI muss fast zwangsläufig in einer solchen Situation mit heftigen Abschlägen rechnen. Die Situation ist indes realistischerweise noch gar nicht einzuschätzen. Wie lange der Krieg dauert, wie sich die Verhältnisse im Nahen Osten dann darstellen, kann derzeit niemand abschätzen.

Damit sind auch Prognosen über den Geschäftsverlauf der TUI kurzfristig, mittelfristig und möglicherweise auch langfristig im Grunde nicht zu leisten. Dass die Börsen hier den Stecker gezogen haben, kann also demnach niemanden überraschen.

Aus technischer Sicht sind die Notierungen klar im Abwärtstrend. Der Titel hat damit aus dieser Sicht zumindest vorläufig auch weniger Chancen, sich schnell zu erholen. Die Charttechnik wie auch technische Indikatoren greifen allerdings in solchen Momenten nicht so zuverlässig wie in anderen Situationen: Denn hier hat ein außergewöhnliches Ereignis den Ausschlag ergeben. Also: Alles ist offen, steht für die TUI zu vermuten.

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