Es war keine gute Woche für die TUI-Aktie. In den vergangenen fünf Handelstagen ging es um 14 Prozent für den Touristikkonzern an der Börse nach unten. Am Freitag verabschiedete sich TUI auf einem neuen 6-Monatstief ins Wochenende. Was drückt so stark auf die Stimmung?
Eine Woche voll grauenvoller Nachrichten
Es war eine Woche voll grauenvoller Nachrichten, die die TUI-Aktie in die Tiefe zogen. Der Paukenschlag war die Gewinnwarnung am Mittwoch.
TUI musste seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2026 deutlich nach unten korrigieren. Statt eines Wachstums von sieben bis zehn Prozent erwartet der Konzern nun ein bereinigtes EBIT zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden Euro, was im schlimmsten Fall einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr entspräche.
Hinzu kommt, dass TUI aufgrund der extremen Unsicherheit die bisherige Umsatzplanung von zwei bis vier Prozent für das aktuelle Geschäftsjahr vorerst komplett zurückgezogen hat.
Die geopolitische Lage im Nahen Osten trifft TUI im April 2026 mit voller Härte. Das Unternehmen bezifferte die direkten Kosten des Konflikts allein für das zweite Quartal auf rund 40 Millionen Euro. Rund 12.000 Gäste und Crewmitglieder mussten im März und April repatriiert werden, unter anderem von Kreuzfahrtschiffen in Abu Dhabi und Doha.
In wichtigen Kernmärkten wie der Türkei, Ägypten und Zypern verzeichnet TUI eine spürbare Zurückhaltung der Kunden. Die Sommerbuchungen liegen derzeit rund sieben Prozent unter dem Vorjahr. Die durch den Konflikt gestiegenen Ölpreise verteuern den Flugbetrieb massiv, was die ohnehin dünnen Margen auffrisst.
Analysten senken den Daumen
Die Senkung der Prognose löste eine Lawine an Herabstufungen aus. Häuser wie Barclays, Morgan Stanley und ODDO BHF haben ihre Kursziele in der letzten Woche teils drastisch gesenkt.
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