Die TUI-Aktie befindet sich seit einigen Tagen kontinuierlich im Rückgang. Was drückt auf den Kurs des weltgrößten Reisekonzerns und in welche Richtung könnte er sich entwickeln?
Analysten sind sich uneins
Bei dieser Frage sind sich Bankanalysten uneins. Das US-Analysehaus Bernstein Research sieht derzeit kein weiteres Potenzial für die TUI-Aktie. Die Bernstein-Analysten beließen das Rating der Aktie auf „Marketperform“ und glauben mit einem Kursziel von 7,90 Euro an ein leichtes Downside.
Bernstein Research ist der Meinung, dass sich die Streitigkeiten um Grönland zwischen den USA und Europa bei einem Ausbleiben einer weiteren Eskalation kaum negativ auf den Reisekonzern auswirken werden. Trotzdem ist bereits seit einigen Monaten eine Zurückhaltung bei europäischen Kunden hinsichtlich Reisen in die Vereinigten Staaten spürbar.
Ganz anders die Einschätzung der britischen Barclays-Bank. Ihre Experten hoben zuletzt das Kursziel für die TUI-Aktie auf zwölf Euro an und bestätigten ihr Rating „Übergewichten“. Barclays sieht derzeit in den rückläufigen Ölpreisen eine positive Entwicklung für den Reisekonzern, der für seine Flugzeuge und Schiffe große Mengen an Treibstoff benötigt.
Mögliche Auswirkungen auf die Reiselust
Die Grönland-Frage ist noch längst nicht ausgestanden und könnte sich durchaus noch nachteilig auf die Reiselust von Europäern und Amerikanern auswirken. Diese Auswirkungen dürfte auch die TUI-Aktie zu spüren bekommen. Anleger verharren vor diesem Hintergrund aktuell besser an der Seitenlinie und beobachten die weitere politische Entwicklung in dieser Frage.
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