Zehn Jahre Gefängnis. Das ist das Urteil, das ein Gericht in New Taipei gegen Chen Li-ming gesprochen hat, einen ehemaligen Mitarbeiter von TSMC und Tokyo Electron. Der Mann soll sensible Chiptechnologie des weltgrößten Auftragsfertigers gestohlen haben, um dem japanischen Ausrüstungslieferanten Tokyo Electron mehr Aufträge von eben jenem TSMC zu verschaffen. Ein klassischer Fall von Biss in die Hand, die einen füttert.
Fünf Angeklagte, fünf Urteile
Neben Chen Li-ming wurden drei weitere ehemalige TSMC-Mitarbeiter zu Haftstrafen zwischen zwei und sechs Jahren verurteilt. Ein früherer Tokyo-Electron-Mitarbeiter kam mit zehn Monaten auf Bewährung davon. Die Tokioter Muttergesellschaft selbst schwieg, TSMC ebenfalls. Deren lokale Einheit in Taiwan muss allerdings rund 150 Millionen Taiwan-Dollar berappen, umgerechnet etwa 5 Millionen US-Dollar.
Nationale Kerntechnologie, kein Kavaliersdelikt
Der Fall läuft unter dem Nationalen Sicherheitsgesetz Taiwans und gehört damit zu den prominentesten Verfahren rund um den Schutz nationaler Kerntechnologien, die die Insel je gesehen hat. Das ist kein Zufall. TSMC ist für Taiwan nicht nur ein Unternehmen, die Chipfabrikation ist Staatsangelegenheit, geopolitisches Kapital, Sicherheitspolitik. Wer dort stiehlt, bekommt das zu spüren.
Ob Tokyo Electron in Japan Konsequenzen zieht, ist offen. Details nannte das Unternehmen nicht. Zehn Jahre Haft für den Haupttäter sprechen aber eine eigene Sprache.
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