TSMC-Aktie: Eine sichere Bank?

Der taiwanesische Chip-Hersteller TSMC profitiert stark von der KI-Nachfrage und verzeichnet neue Kursrekorde, trotz geopolitischer Risiken.

Auf einen Blick:
  • KI-Boom treibt Chip-Nachfrage an
  • Neue Kursrekorde für TSMC
  • Intel und Nvidia als Großkunden
  • Geopolitische Risiken bleiben bestehen

Sorgen gibt es derzeit wohl genug an der Börse, was sich auch bei genügend Einzeltiteln bemerkbar macht. Doch in der Chip-Branche jagt momentan ein Rekord den nächsten. Bei der Nachfrage zeichnet sich weiterhin keinerlei Schwäche ab. Stattdessen sorgte Intel Ende vergangener Woche mit überraschend guten Zahlen für die nächste Euphoriewelle.

KI-Rechenzentren benötigen allem Anschein nach derart viele Chips, dass selbst die Resterampe fleißig leergekauft wird. Die Absatzzahlen von Intel zogen weite Kreise und waren auch in Asien zu spüren. Dort konnte die TSMC-Aktie kürzlich frische Kursrekorde aufstellen.

Ohne TSMC geht nicht viel

Dass es heute Morgen an den hiesigen Märkten dezente Gewinnmitnahmen gab, fällt kaum weiter ins Gewicht. Bei einem Kurs von 340,50 Euro zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels waren Aufschläge von knapp 25 Prozent seit Jahresbeginn und etwa 140 Prozent im Jahresvergleich zu verzeichnen. Solange der KI-Boom lebendig bleibt, kann bei TSMC kaum etwas schiefgehen.

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Gerade bei High-End-Chips ist das Unternehmen aus Taiwan so gut wie konkurrenzlos. Sogar Intel selbst lässt manchen Chip bei dem Mitbewerber fertigen. Dazu kommen endlose Aufträge von Nvidia, AMD und Konsorten. Jede gute Neuigkeit aus dem KI-Segment ist mehr oder minder ein Katalysator für den Aktienkurs von TSMC.

Was soll da schiefgehen?

Zwar wäre es vermutlich übertrieben, die TSMC-Aktie als eine „sichere Bank“ zu bezeichnen. So etwas gibt es an der Börse nie und es bleiben gewisse Risiken bestehen, darunter spontane Gewinnmitnahmen und auch die angespannte Lage zwischen China und Taiwan. Daraus entsteht aber momentan (hoffentlich) keine akute Bedrohung für den generellen Trend und die Aktie des Chipherstellers kommt der Definition einer „sicheren“ Anlage vermutlich so nahe, wie es in der Praxis nur möglich ist.

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