TSMC Aktie: Rekordquartal mit Dämpfer

Symbolbild, KI-generiert

Der Quartalsumsatz stieg binnen Jahresfrist um 50 Prozent; im September gab er gegenüber August leicht nach.

Auf einen Blick:
  • Quartalsumsatz über Markterwartungen
  • Erlöse binnen Jahresfrist 50 Prozent höher
  • Septemberumsatz sank gegenüber August leicht
  • TSMC entschied sich für ASML-Lithografieanlagen

TSMC liefert ein Rekordquartal, doch der Monatsvergleich trübt das Bild leicht. Der weltgrößte Auftragsfertiger für Halbleiter meldete für das dritte Quartal einen Umsatz von rund 1,49 Billionen Taiwan-Dollar. Das übertraf die Erwartungen des Marktes.

Umsatz über den Prognosen

Im Vergleich zum Vorjahr legten die Erlöse im Quartal um 50 Prozent zu, getrieben von der anhaltend hohen Nachfrage nach KI-Anwendungen. Analysten hatten im Schnitt mit etwa 1,46 Billionen Taiwan-Dollar gerechnet. TSMC schlug diese Schätzung damit klar.

Allein der September steuerte 511,86 Milliarden Taiwan-Dollar bei, umgerechnet rund 16 Milliarden US-Dollar. Das sind 54,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem August sanken die Erlöse jedoch um 0,6 Prozent.

Ein leichter Rückgang zum Vormonat ist bei einem so hohen Niveau keine Alarmmeldung. Er zeigt aber, dass das Wachstum nicht in jedem Monat nach oben zeigt.

Kunden und Technologie

Zu den wichtigsten Abnehmern zählen Nvidia und Apple. Beide profitieren vom KI-Boom und geben einen Teil davon als Aufträge an TSMC weiter.

Auch technologisch stellt der Konzern die Weichen. Im September entschied sich TSMC für den Einsatz der High-NA-EUV-Lithografieanlagen von ASML, mit denen sich noch fortschrittlichere Chips fertigen lassen. Samsung Electronics setzt ebenfalls auf diese Technik.

Aktie und nächster Termin

Die Aktie schloss vor Veröffentlichung der Monatszahlen 1,35 Prozent tiefer bei 2.550 Taiwan-Dollar. Die Reaktion auf die Zahlen steht damit noch aus.

Schon in der kommenden Woche folgt der nächste Termin: TSMC legt dann die vollständigen Ergebnisse für das dritte Quartal vor. Dann liegen neben dem Umsatz auch Margen und Gewinn auf dem Tisch, und der Ausblick auf das Schlussquartal rückt in den Mittelpunkt.

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