TSMC-Aktie: Klare Wachstumszeichen!

Taiwan Semiconductor kündet massive Expansion in Arizona mit rund 100 Milliarden Dollar an. Der Halbleiter-Riese reagiert damit auf Druck der US-Regierung zur verstärkten heimischen Chipproduktion.

Auf einen Blick:
  • Bis zu fünf zusätzliche Fertigungsanlagen in Arizona vorgesehen
  • Investitionssumme von etwa 100 Milliarden US-Dollar geplant
  • Offizielle Mitteilung voraussichtlich im April 2026 erwartet
  • Q4 2025 zeigt starkes Geschäft: 20 Prozent Umsatzwachstum gegenüber Vorjahr

Taiwan Semiconductor Manufacturing Company plant offenbar einen massiven Ausbau seiner US-Präsenz. Laut Marktberichten vom 17. Februar 2026 will der weltgrößte Auftragsfertiger bis zu fünf weitere Chip-Fabriken in Arizona errichten – bei einem Investitionsvolumen von rund 100 Milliarden Dollar. Die Ankündigung könnte bereits im April erfolgen und steht in direktem Zusammenhang mit wachsendem Druck aus Washington.

Geopolitischer Druck als Treiber

Die geplante Expansion ist eine direkte Antwort auf Forderungen der US-Regierung nach stärkerer Halbleiter-Eigenversorgung. Handelsminister Howard Lutnick hatte zuletzt gefordert, dass 40% der taiwanesischen Halbleiter-Lieferkette auf US-Boden verlagert werden sollten. TSMC scheint diesem politischen Druck nun mit konkreten Investitionszusagen zu begegnen.

Taiwans Präsident Lai Ching-te stellte allerdings klar, dass eine Verlagerung von Lieferketten nicht gleichbedeutend mit einer Verschiebung der Hauptproduktionskapazitäten sei. Die fortschrittlichsten Fertigungstechnologien sollen vorerst in den heimischen Werken in Taiwan verbleiben.

Solide Ausgangslage für Milliardeninvestition

TSMC geht die milliardenschwere Expansion aus einer Position der Stärke an. Im vierten Quartal 2025 übertraf das Unternehmen mit 33,11 Milliarden Dollar Umsatz die Analystenerwartungen deutlich. Das Plus von über 20% im Jahresvergleich wurde vor allem durch starke Nachfrage aus den Bereichen High-Performance Computing und Künstliche Intelligenz getrieben.

Großkunden wie Nvidia dürften ihren Umsatzanteil bei TSMC im Jahresverlauf 2026 weiter ausbauen. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, was dem Unternehmen Planungssicherheit für die langfristige Kapitalallokation gibt.

Margendruck im Fokus der Anleger

Anleger beobachten nun genau, wie sich die enormen Investitionskosten auf die Profitabilität auswirken werden. Der Aufbau von Produktionskapazitäten in den USA gilt als deutlich teurer als in Taiwan – sowohl bei den Baukosten als auch bei den laufenden Betriebsausgaben. Die Frage nach der langfristigen Rendite dieser strategisch motivierten Expansion bleibt vorerst offen. Die Aktie notierte gestern an der NYSE bei 364,10 Dollar und zeigte sich damit stabil.

Taiwan Semiconductor Manufacturing-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Taiwan Semiconductor Manufacturing-Analyse vom 18. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Taiwan Semiconductor Manufacturing-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Taiwan Semiconductor Manufacturing-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Taiwan Semiconductor Manufacturing: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)