TSMC-Aktie: Wohin die vielen Milliarden fließen

Der taiwanesische Halbleiterriese TSMC verzeichnet im Jahresvergleich ein starkes Umsatzwachstum und investiert Milliarden in neue Produktionskapazitäten.

Auf einen Blick:
  • Februar-Umsatz steigt um 22% auf NT$317,7 Milliarden
  • Januar-Februar kombiniert: 30% Wachstum dank KI-Nachfrage
  • 45 Milliarden Dollar für Kapazitätserweiterung genehmigt
  • Monatlich jedoch 21% Rückgang gegenüber Januar

Die Zahlen von TSMC können sich – wieder einmal – sehen lassen. Der taiwanesische Chipgigant meldete für Februar einen Umsatz von NT$317,7 Milliarden. Das entspricht einem Plus von 22 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die KI-Welle trägt den Konzern weiter nach oben.

Allerdings zeigt sich im Monatsvergleich ein anderes Bild. Gegenüber Januar brachen die Erlöse um 21 % ein. Solche Schwankungen sind bei TSMC durchaus üblich und sollten Anleger nicht nervös machen. Entscheidend bleibt der Jahresvergleich.

Für die ersten beiden Monate 2026 zusammen steht ein kombinierter Umsatz von NT$718,91 Milliarden in den Büchern. Das sind rund 30 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Die globale Nachfrage nach KI-Technologie treibt das Geschäft massiv an.

Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Aktie Chart

TSMC investiert Milliarden in die Zukunft

Der Konzern produziert Chips für die ganz großen Namen der Branche. Apple, Nvidia und AMD zählen zu den Kunden. Diese Abhängigkeit von wenigen Großkunden birgt Risiken, zahlt sich aktuell aber aus. Die KI-Euphorie beschert TSMC prall gefüllte Auftragsbücher.

Im Februar genehmigte das Unternehmen zudem eine Quartalsdividende von NT$6,0 je Aktie. Gleichzeitig stellte TSMC satte 45 Milliarden Dollar für den Ausbau von Produktionskapazitäten bereit. Das Geld fließt in neue Fabriken und die Modernisierung bestehender Anlagen für fortschrittliche und reife Technologien sowie Advanced Packaging.

Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran bereitet TSMC nach eigenen Angaben derzeit keine größeren Sorgen. Man beobachte die Lage weiter genau, so der Vorstand. Solange die geopolitischen Spannungen nicht eskalieren, dürfte TSMC seinen Wachstumskurs fortsetzen. Die Investitionen in die Zukunft sind jedenfalls gemacht.

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