TSMC-Aktie: Japan-Coup geglückt!

Der Halbleiterriese TSMC bestätigt eine 17-Milliarden-Dollar-Investition in Japan

Auf einen Blick:
  • TSMC plant Massenproduktion von 3-Nanometer-Chips in Kumamoto, Japan
  • Investition wird auf 17 Milliarden Dollar geschätzt
  • Erste Produktion modernster Chips außerhalb Taiwans für Japan
  • Fokus auf KI-Prozessoren und High-Performance-Computing

Der weltgrößte Auftragschiphersteller TSMC rüstet auf. CEO C.C. Wei bestätigte die Pläne zur Massenproduktion modernster 3-Nanometer-Chips im japanischen Kumamoto. Lokale Medien beziffern die Investition auf 17 Milliarden Dollar. Das ist ein gewaltiger Schritt für Japan, das bisher keine Kapazitäten für die Produktion derart fortschrittlicher Chips besitzt.

Die ursprünglichen Pläne für das Werk sahen noch die Fertigung weniger fortschrittlicher 6- bis 12-Nanometer-Chips vor. Doch die explodierende Nachfrage nach KI-Prozessoren hat TSMC zum Umdenken bewegt. Jetzt werden in Kumamoto dieselben hochmodernen Chips produziert, die auch Nvidia für seine KI-Systeme benötigt. Das macht Japan zu einem der wenigen Standorte weltweit für diese Spitzentechnologie.

Japan sichert sich KI-Zukunft

Premierministerin Sanae Takaichi jubelt. Die fortschrittlichen Chips sollen in Rechenzentren, KI-Anwendungen, Robotik und autonomem Fahren zum Einsatz kommen. Bereiche, die ihre Regierung als strategisch wichtig eingestuft hat. TSMC füllt damit eine entscheidende Lücke für Japan. Wei betonte, dass die neue Fabrik die Grundlage für Japans KI-Geschäft bilden wird.

Die japanische Regierung unterstützt das Projekt mit Milliarden-Subventionen. Neben TSMC fördert Tokio auch Rapidus in Hokkaido und Micron in Hiroshima. Die Botschaft ist klar: Japan will im globalen Chip-Wettlauf nicht zurückfallen. Mit TSMC an Bord hat das Land jetzt einen echten Trumpf in der Hand.

Die Produktion soll in den kommenden Jahren anlaufen. Für TSMC ist Japan damit neben Arizona ein zweiter Standort außerhalb Taiwans für modernste Chiptechnologie. Anleger dürfen gespannt sein, wie schnell die Fabrik hochfährt und ob Japan damit tatsächlich zum KI-Standort aufsteigt.

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